Seiersberg-Pirka
Ortschef fordert Mautfreiheit

Seiersberg-Pirkas Ortschef Werner Baumann fordert Vignettenfreiheit für die Autobahnen im Süden von Graz.
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Werner Baumann fordert vignettenfreie Fahrt auf Autobahn während der Koralmbahn-Baustelle.

Die Forderung gab es bereits im Sommer 2013. "Damals war die Bundespolitik noch nicht bereit dazu. Jetzt scheint sich das geändert zu haben", begrüßt Seiersberg-Pirkas Bürgermeister Werner Baumann den jüngsten Vorstoß von ÖVP, Grünen und Neos im Nationalrat einer dynamischen Verkehrspolitik und einer Stadtautobahnlösung in Tirol, Salzburg und Oberösterreich.

Lösung für Großbaustelle

Baumann fordert diese Lösung jetzt auch für den stark befahrenen Bereich der A9 und A2 im Süden von Graz. Vor allem in Hinblick auf die kommenden Verkehrsbelastungen durch den Koralmbahn-Bau wäre dies besonders zu begrüßen. Rückhalt bekommt der Ortschef auch von den Bürgermeistern der sogenannten GU6. Der Gemeindeverbund von Feldkirchen bei Graz, Wundschuh, Kalsdorf bei Graz, Werndorf, Premstätten und eben Seiersberg-Pirka hat sich vergangene Woche zum regelmäßigen Austausch getroffen. Ein brennendes Thema war die Koralmbahn-Großbaustelle und die damit verbundene Verkehrsproblematik. Die Takt-Verdichtung bei der Bahn ab Werndorf kommt ja bereits ab Sonntag (die WOCHE hat berichtet). Ab dem Baustart im September 2020 sollen dann auch die Busverbindungen verdichtet werden. Da aber nicht alle auf die Öffis umsteigen werden, wird mit einer massiven Verkehrsbelastung gerechnet.

Verkehrschaos befürchtet

"Wir werden einen massiven Stau haben. Eine Möglichkeit wäre, das übergeordnete Straßennetz, also die Autobahn von Kalsdorf bis Gratkorn, zu nutzen. Wir fordern für diesen Abschnitt während der Bauphase Vignettenfreiheit", prescht der Kommunalpolitiker vor. Eine Verkehrsstudie, die vom Land Steiermark zu 50 Prozent gefördert wird, ist bereits in Auftrag gegeben worden und soll bis zum Frühjahr 2020 Ergebnisse bringen. Daraus soll dann das Verkehrskonzept für die Bauphase entwickelt werden. Laut Baumann sei man bereits in engem Austausch mit dem Land. "Die Straßen werden derzeit zur gleichen Zeit benutzt. Mehr Gleitzeitmodelle würden dieses Problem entschärfen", richtet der Ortschef abschließend auch einen Appell an die heimische Wirtschaft.

Autor:

Alois Lipp aus Graz-Umgebung

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