Bauprojekt in Kalsdorf
Projekt Kolibri in Kalsdorf denkt Wohnbau neu

Bernhard Hohmann/Wohnbauforschung, Werner Nussmüller, Johann Seitinger, Manfred Komericky, Wolfram Sacherer/Ennstal und Rainer Rosegger/Scan beim Start des Projektes Kolibri. | Foto: Edith Ertl
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  • Bernhard Hohmann/Wohnbauforschung, Werner Nussmüller, Johann Seitinger, Manfred Komericky, Wolfram Sacherer/Ennstal und Rainer Rosegger/Scan beim Start des Projektes Kolibri.
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Bei einem Bauvorhaben in Kalsdorf wird das Wohnen neu gedacht. In der Bahnhofstraße entstehen auf dem Gelände einer ehemaligen Tischlerei 40 bis 50 geförderte Eigentumswohnungen. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaftsflächen, die von allen Bewohnern genutzt werden können.

Nachnutzung statt Flächenversiegelung

In Österreich stehen 50.000 Hektar Industrie-, Gewerbe und Wohnflächen leer. Auf der anderen Seite werden fruchtbare Ackerböden zugepflastert. Dem wirkt das Projekt Kolibri entgegen. „Wohnbau ist ein sensibles Thema, die Bürger müssen einbezogen werden“, betont Kalsdorfs Bgm. Manfred Komericky, der bei diesem Projekt die Nutzung vorhandenen Bestands als positives Zeichen wertet. Das Projekt Kolibri setze neue Akzente für leistbares Wohnen, punkte bei Flächeneffizienz und kurzen Wegen im Hinblick auf die Mobilität, sagt Wohnbau-LR Johann Seitinger.

Goodbye Home-Office am Küchentisch

Wo vor 15 Jahren noch Hobelmaschinen, Furnierpressen und Bandsägen werkten, könnte ein gemeinschaftlich nutzbares Arbeitszimmer, eine Werkstatt für alle Bewohner, Indoor-Spielplatz, Fitness- oder Repräsentationsraum entstehen. Wie wollen wir wohnen, fragt Architekt Werner Nussmüller und gibt auch gleich die Antwort. Traditionell ist das Wohnzimmer der größte Raum, der zumeist nur zum Fernsehen oder für den Empfang von Gästen genutzt wird. Die winzigen Kinderzimmer hingegen sind Schlafraum, Lern- und Spielzimmer. Es sei an der Zeit, mit den Leuten zu reden, welche Vorstellungen sie von zeitgemäßen Wohnungen haben.

Welche gemeinschaftlichen Flächen verwirklicht werden, das bestimmen die künftigen Bewohner des dreistöckig geplanten Baus. Wissenschaftlich begleitet werden sie dabei vom Institut für Wohnbauforschung und der Agentur Scan. Bauträger ist die Siedlungsgenossenschaft Ennstal, geplanter Baustart: 2023. Für Interessenten gibt es am 22. Oktober von 15:00 bis 18:00 Uhr der Bahnhofstraße 35 einen Tag der offenen Tür.

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