Stadt der kurzen Wege: Graz ist kurz angebunden

Bereits umgesetzt: Die Umgestaltung des Leonhardbachs ermöglichte einen Geh- und Radweg, der von den Grazern intensiv genutzt wird.
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  • Bereits umgesetzt: Die Umgestaltung des Leonhardbachs ermöglichte einen Geh- und Radweg, der von den Grazern intensiv genutzt wird.
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Graz als Stadt der kurzen Wege: Wie weit es mit dem Grundsatz ist und wo er bereits umgesetzt wurde.

Der Verkehr ist Dauerbrenner in Graz. Autofahrer und Radfahrer sind stets Thema in Diskussionen, Fußgänger bekommen meist nicht viel Aufmerksamkeit. Ganz anders bei der Fußgängerkonferenz vergangene Woche im Minoritensaal. Rund 200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland diskutierten Konzepte, Maßnahmen und Projekte rund um Fußgänger. Auch Barbara Urban, die interimistische Leiterin der Abteilung für Verkehrsplanung der Stadt Graz, hielt einen Vortrag zum Thema "Graz als Stadt der kurzen Wege" und erklärt für die WOCHE Genaueres zu diesem Vorhaben.

Kurze Wege planen

"Graz als Stadt der kurzen Wege ist einer der Grundsätze in der Verkehrspolitik der Stadt Graz", leitet Barbara Urban ein und erklärt, dass Grazern die Möglichkeit eingeräumt werden soll, ihre wichtigsten Ziele zu Fuß und möglichst schnell zu erreichen ohne dafür ein Auto zu brauchen. "Wir sind bestrebt, bei neuen Bebauungs- und Flächenwidmungsplänen sichere Durchwegungen zu ermöglichen", meint die Verkehrsexpertin weiter.

Einige Vorzeigebeispiele

Und wo ist dies bereits gelungen? "Eines der Paradebeispiele ist der Bereich entlang des Leonhardbachs. Durch den Rad- und Gehweg entlang des Baches kommen die Bürger nun viel effizienter von A nach B", meint Urban. Auch der Bereich bei der Zeillergasse/Grüne Gasse, jener in der Waagner-Biro-Straße/Alte Poststraße in der Eckertstraße beim neuen Campus der Fachhochschule wurden "kurze Wege" geschaffen. Zudem wurde der Grundsatz bei den Reininghaus-Quartieren berücksichtigt. Weitere sollen in Zukunft folgen. Dann könnte auch das in der Mobilitätsstrategie der Stadt Graz definierte Ziel, im Nahversorgungsbereich attraktive Wege auch für den nichtmotorisierten Verkehr zu schaffen sowie Stadtbezirke, ihre Zentren und das Stadtzentrum an ein Fuß- und Radverkehrsnetz anzubinden, erreicht werden.

Bereits umgesetzt: Die Umgestaltung des Leonhardbachs ermöglichte einen Geh- und Radweg, der von den Grazern intensiv genutzt wird.
Barbara Urban: "Das Ziel ist es, den motorisierten 
Verkehr zu reduzieren und kurze Wege zu realisieren."
Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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