Fahrrad-Highway für Graz
Studenten testen jetzt den Fahrrad-Highway

Deutlich gekennzeichnete Streifen in beide Richtungen: So könnte der Fahrrad-Highway zwischen den Unis aussehen.
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  • Deutlich gekennzeichnete Streifen in beide Richtungen: So könnte der Fahrrad-Highway zwischen den Unis aussehen.
  • Foto: Institut für Städtebau / TU Graz
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Wer am kommenden Montag am Abend mit seinem Pkw zwischen der Technischen Universität und der Karl-Franzens-Universität Graz unterwegs ist, muss mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnen. Um 19 Uhr wird sich, ausgehend von der Petersgasse, eine Karawane auf zwei Rädern in Bewegung setzen und die Streckenführung des so genannten Fahrrad-Highways mit Ziel am Universitätsplatz, testen.
Diese gemeinsame Abfahrt bildet den Höhepunkt einer von der Hochschülerinnenschaft der TU Graz (HTU) mit Unterstützung der Rektorate von TU und KF-Uni und in Zusammenarbeit mit der ÖH der Uni Graz organisierten Informationsveranstaltung, die um 17 Uhr im Hörsaal P1 beginnt und die Vorzüge des Fahrrad-Highways beleuchten soll (siehe Infobox).

Dornröschenschlaf beenden

"Der Wunsch nach einer sicheren, durchgehenden Radverbindung zwischen TU und Karl-Franzens-Universität ist schon sehr alt. Planungen gab es immer wieder, momentan ist das Thema leider wieder völlig eingeschlafen", erklärt HTU-Vorsitzender Georg Rudelstorfer. Ziel der Veranstaltung sei es schließlich, der Politik die Wichtigkeit dieses Anliegens zu übermitteln. "Täglich bis zu 2.000 Rad- und 4.000 Autofahrer sind zwischen den beiden Hochschulen auf der Straße unterwegs. Nicht selten kommt es da zu gefährlichen Situationen, da der Platz sehr beschränkt ist."

Studenten pendeln häufig

Vor allem in der Früh sei die Situation laut Rudelstorfer unerträglich. "Es wird nämlich auch oft vergessen, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Studenten Kurse an beiden Unis hat oder zwischen Neuer Technik und Inffeldgasse pendeln muss. Wenn man den Standort wechseln muss, wird das zum Spießrutenlauf." Ein Highway mit Radspuren in beide Richtungen würde die Mandellstraße beispielsweise zu einer Einbahn machen, zusätzlich müssten in Summe rund 90 Parkplätze weichen. "Wir hoffen, dass im Sinne aller Beteiligten eine Lösung gefunden wird."

Autor:

Christoph Hofer aus Graz

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