Bezirk Eggenberg
Unmut bei KFG um Fahrradstraße Gaswerkstraße
- Bei der kommenden Fahrradstraße Gaswerkstraße gibt es für KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini noch offene Fragen.
- Foto: Stadt Graz/Fischer
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KFG Klubobmann Alexis Pascuttini äußert Kritik an der kommenden Fahrradstraße in Eggenberg und fordert Antworten in einem offenen Brief an Vize-Bürgermeisterin Judith Schwentner.
GRAZ. Durch die Radoffensive 2030 der Stadt Graz tauchen immer mehr Fahrradstraßen in Graz auf. Eine davon soll in der Gaswerkstraße entstehen. Die Gaswerkstraße ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Bezirk Eggenberg und soll künftig für den Radverkehr attraktiver und sicherer gestaltet werden. Statt einer Vorrangstraße wird Tempo 30 herrschen. Außerdem sollen im Zuge der Umgestaltungen 30 neue Baumstandorte geschaffen werden. Nicht alle dürften mit diesem Vorhaben, genauer gesagt, mit dem Vorgehen, zufrieden sein. So schrieb KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini einen offenen Brief an Bürgermeisterin-Stellvertreterin Judith Schwentner. Das Schreiben ist die Antwort auf den abgelehnten Antrag in der Gemeinderatssitzung am 14. November 2024. In dem forderte er zwei zentrale Punkte: Zum einen die Gegenüberstellung des ursprünglichen Planungsentwurfs mit der finalen Version nach Bürgerwunsch-Berücksichtigung und zweitens die Überprüfung, ob Vorgaben des Landesstraßenverwaltungsgesetzes eingehalten wurden.
- Alexis Pascuttini will Antworten rund um das Vorgehen bei der Fahrradstraße Gaswerkstraße.
- Foto: KFGK
- hochgeladen von Christoph Lamprecht
Forderung nach Antworten
Diese Anliegen finden sich auch in dem offenen Brief wieder. Des Weiteren fordert er die Beantwortung einer Liste mit vierzehn Fragen zu den Zählungen an der Gaswerkstraße und das Vorgehen beim Planungs- und Kommunikationsprozess. Pascuttini will innerhalb von zwei Wochen die Auskünfte vorliegen haben.
"Wie so oft hüllt sie die KPÖ-geführte Stadtkoalition bei Großprojekten, die den Verkehr betreffen in Schweigen! Auf die heikle Parkplatzsituation wird nämlich lediglich damit
geantwortet, dass es auch nach dem Umbau‚ genug Parkplätze übrig sein werden – konkrete Details sucht man hier vergeblich!"
, ärgert sich Klubobmann Pascuttini.
Ineiner Stellungnahme des Büros der Vize-Bürgermeisterin heißt es, man würde die Fragen des offenen Briefs zur Fahrradstraße Gaswerkstraße im kommenden Verkehrsausschuss im Jänner 2025 ausführlich beantworten. Die Planungen seien gesetzeskonform durchgeführt und im Vorfeld mit der zuständigen Behörde abgestimmt worden.
Ein Bericht über die angehende Fahrradstraße Gaswerkstraße soll Anfang 2025 veröffentlicht werden. Pascuttini beteuert, dass dies zu spät sei, da hier die Baumaßnahmen fast abgeschlossen sein sollten.
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