MeinBezirk Schloßbergbahn-Pitch
Neos wollen bei der Graz-Wahl mit Bildung punkten
- Drei Minuten Zeit für Themen, die Graz bewegen: Philipp Pointner stellte sich als erster Politiker dem MeinBezirk Schloßbergbahn-Pitch.
- Foto: MeinBezirk/Martin Koinegg
- hochgeladen von Martina Maros-Goller
Auftakt zum MeinBezirk-Schloßbergbahn-Pitch zur Grazer Gemeinderatswahl 2026! Die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten stellen sich während einer Fahrt in der Schloßbergbahn den Fragen der MeinBezirk-Redaktion. In knapp drei Minuten müssen sie ihre Ideen und Vorschläge für die Zukunft von Graz präsentieren. Den Anfang machen die Neos mit Spitzenkandidat Philipp Pointner.
GRAZ. Welche Themen bewegen Graz und welche Ideen und Vorschläge haben die Parteien um Graz in Zukunft besser und lebenswerter zu machen? Die MeinBezirk-Redaktion stellt während einer Bergfahrt in der Schloßbergbahn Fragen zu den Themen Sicherheit, Mobilität, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Finanzen, Familie, Sozialem und Wohnen und will wissen, welche Konzepte die Parteien auf den Tisch legen, die Graz nach vorne bringen sollen. Bei der Talfahrt mussten einige Fragen mit einem lachenden und traurigen Smiley beantwortet werden und beim Wordrap wurde es persönlich.
Den Auftakt machen die Neos und Spitzenkandidat Philipp Pointner:
- Ist Graz sicher?
Graz ist sehr sicher. Es ist eine sehr lebenswerte Stadt, und ich fühle mich sehr wohl, wobei man natürlich immer darauf aufpassen muss, dass die Hotspots gut beleuchtet werden.
- Wie bewegen sich die Grazer 2040 fort? Wie sieht Graz 2040 aus?
Graz hat 2040 eine sehr smarte Mobilität. Wir haben Öffis über die Stadtgrenzen hinaus, wir haben einen S-Bahn-Citytunnel, der Graz dann auch schon mit der Bahn mit Budapest direkt verbindet. Es wird sehr eine moderne Stadt.
- Was soll den Wirtschaftsstandort Graz attraktiver machen?
Das soll wirklich die Innenstadt als größtes Einkaufszentrum in der Steiermark sein.
- Wo muss Graz sparen und wo darf Graz nicht sparen?
Graz muss an sich selbst sparen. Das Haus Graz gehört durchleuchtet, und zwar Magistrat und Holding durch einen Reformausschuss. Und das Geld, das da freigemacht wird, muss in Bildung investiert werden. Graz darf nicht an der Bildung sparen.
- Wie verbessert sich das Leben von Familien in Graz? Was sind wichtige Betreuungs- und Bildungsprojekte?
Wir brauchen eine Fixplatzgarantie für die Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Es kann nicht sein, dass nur vollzeitbeschäftigte, beide vollzeitbeschäftigte Eltern ein verlässliches Angebot haben. Da müssen wir dagegen arbeiten.
- Mit welchen Maßnahmen wird Leben und Wohnen in Graz leistbarer?
Das Wohnen wird attraktiver, indem wir auch in der Stadt einen Reformausschuss machen und dort Geld freispielen, dass Wohnen Graz wieder auf stabilen Beinen steht und gut arbeiten kann.
- Welcher Grazer Bezirk kommt derzeit zu kurz?
Graz wird ziemlich fair behandelt, das muss man schon sagen. Ich radle durch alle Bezirke, bin auf allen Bezirksversammlungen und interessiere mich für alle Bezirke. Da herrscht schon Fairness.
- Wenn Budget und Zeit keine Rolle spielen würden: Welches Projekt würden Sie sofort realisieren? Was ist die größte Baustelle in Graz?
Die größte Baustelle ist das Baustellenchaos im Verkehr. Da müssen wir wirklich ins Tun kommen. Wir brauchen eine bessere Planung und besseres Baustellenmanagement, damit die Grazerinnen und Grazer nicht im Stau leiden.
Philipp Pointner im Kurzportrait
Philipp Pointner wurde 1969 in Wien geboren, wo er auch seine Schullaufbahn absolvierte und 1992 sein Jus-Studium abschloss. 1994 folgte das Kapellmeisterdiplom an der Musik- und Kunstuniversität Wien. Er ist international tätiger Dirigent und seit 2021 Grazer Gemeinderat. Heuer kandidiert er als Spitzenkandidat der Neos, die bei der Wahl 2021 5,42 Prozent der Stimmen erreichen konnten und derzeit zwei Mandate im Gemeinderat innehaben.
MEINBEZIRK-WORDRAP:
Meine größte Stärke und Schwäche ... Schwäche manchmal Nachgiebigkeit und ein bisschen Inkonsequenz, aber Stärke: kompromissbereit und sachorientiert.
Mein Vorbild im Leben ... ist Nelson Mandela, weil er ein toller Bildungspolitiker war.
Graz ist ... eine super lebenswerte Stadt, die wir als Neos sehr gerne in Zukunft mitgestalten wollen.
Neos wählen, weil ... für unser Top-Bildungsangebot
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