Unerwartetes Geschenk für den Grazer Bgm. Nagl

So muss es täglich ein Landesrat sehen, wenn er es bemerkt...
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Einleitung

Mag. Siegfried Nagl ist nicht nur Bürgermeister der Stadt Graz, sondern auch geschäftsführender Gesellschafter vom Geschirrgeschäft Klammerth, das in der Herrengasse 7-9 seinen Sitz hat.

Wie erfolgt die Übergabe?

Das Geschenk von 100 Euro (Netto) wird dann Realität werden, wenn die Beleuchtung des Schriftzuges "KLAMMERTH" (siehe beigefügte Fotos) während des Tages nicht mehr durchgeführt wird. Im Jahresmittel ist für etwa 13 Stunden genügend Tageslicht vorhanden, sodass die Beleuchtung des Schriftzuges "KLAMMERTH" während des Tages - eigentlich absolut sinnlos ist.

Ermittlungsarbeit
Der Schriftzug "KLAMMERTH" wird über eine Länge von etwa 3,5 Meter mit drei Leuchtstoffröhren (T8) beleuchtet. Hier wurden 140 Watt Leistung (inkl. Vorschaltgeräte) angenommen. Die reelle Leistung könnte aber durchaus noch höher sein. Als Stromtarif wurde "Naturstrom" von Graz Solar angenommen. Die Ermittlung der gesamten Stromkosten erfolgte über e-control.at

Rechnung
~140 Watt * 13 h * 365 Tage = ~664 kWh
~664 kWh * 0,1506 Euro = ~100 Euro

Wie viel sind eigentlich 664 kWh Strom?

Das geplante Murkraftwerk Graz, dessen massiver Befürworter Mag. Nagl ist, produziert im Jahr etwa 72.300.000 kWh (Netto) Strom.

Das bedeutet dann, wenn Der Schriftzug "KLAMMERTH" auch weiterhin während des Tages beleuchtet werden "muss", MUSS das geplante Murkraftwerk Graz (Mindestkosten 120.000.000 Euro) jedes Jahr im Mittel etwa VIER Minuten und 50 Sekunden - NUR dafür in Betrieb sein.

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Geschäftsführung von Klammerth entscheiden wird?

"JA" für das Murkraftwerk Graz

oder

"JA" für eine vernünftige Energieverwendung

In einigen Wochen, wenn diese schwierige Entscheidung dann gefallen sein wird, gibt es dann natürlich die Antwort von mir, hier unten als Kommentar.

Energie-Jagd
Während der nächsten Wochen gibt es dann täglich einen Beitrag, hier auf Woche.at, zu Energieeinsparmöglichkeiten. Die eingesparte Energie wird dann der Energie-Jagd, bzw der Aktion Einsparkraftwerk gutgeschrieben.

Das war das zweite "offene" Energieeinsparprojekt.
Hier geht es zum nächsten, das sich
Humanic überstrahlt (noch) alles nennt.

Die Energiekonsumenten, die diese Einsparvorschläge vom Einsparkraftwerk annehmen bekommen als Belohnung stark reduzierte Energiekosten und die Gewissheit etwas Gutes für unsere gemeinsame Zukunft getan zu haben.

Die Energie-Jagd ist eine Aktion vom Einsparkraftwerk,
ist zu 100 Prozent unabhängig von Energiekonzernen
und wird nicht gefördert.

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