Merkur Arena
"Ein Stadion ist dazu da, um bespielt zu werden" (+Video)

"Hausherr" Hannes Knoll in der Kommentatoren-Box der Merkur Arena
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  • "Hausherr" Hannes Knoll in der Kommentatoren-Box der Merkur Arena
  • Foto: Jorj Konstantinov
  • hochgeladen von Stefan Haller

Kabinen, Spielertunnel, Einsatzzentrale und Co.: Ein Blick hinter die Kulissen der Merkur Arena in Liebenau.

Es ist ein Thema, das die Stadt Graz bereits seit Wochen gepackt hat und heiß diskutiert wird: das Stadion in Liebenau. Die heutige Merkur Arena beherbergt seit dem Jahr 1997 den Grazer Spitzenfußball. Während überlegt wird, ob Graz ein zweites Stadion benötigt, wird in Liebenau weiter Fußball gespielt. Den "heiligen Rasen" der Arena kennt jeder Grazer, wie es aber im Inneren so eines Stadions aussieht, wissen nur die wenigsten. Hannes Knoll, Betriebsleiter der Stadionverwaltung, gewährt einen seltenen Einblick.

50 statt 20 Spiele

Durch die Spiele des SK Sturm, den Aufstieg des GAK in die zweite Bundesliga und die Nutzung des Wolfsburger AC im Europacup ist die Auslastung im heurigen Jahr massiv gestiegen. "Im letzten Jahr hatten wir 20 Spiele, in der heurigen Saison sind es 50. Neutral gesehen freut es mich, dass der GAK wieder hier ist, schließlich braucht niemand ein Stadion, in dem niemand spielt", so Knoll. In den vergangenen Jahren wurde deswegen auch ins Stadion investiert: "In die neuen Kabinen sind über 600.000 Euro geflossen, auch die Spielerbänke, die Stadiontechnik und die Behindertenplätze wurden erneuert. Außerdem wird der VIP-Club bis 2022 in ein modernes Sporttagungszentrum verwandelt."

Bereit für den Einsatz

Wichtigster Teil eines Fußballstadions bleibt aber natürlich der Rasen selbst, wie der Experte erklärt: "Unsere Greenkeeper sind zwar auch für andere Arbeiten im Stadion verantwortlich, haben aber eigene Rasenseminare besucht." Erst kürzlich mussten durch einen eingeschleppten Rasenpilz Teile des Grüns ausgetauscht werden, "eine teure Angelegenheit – wenn wir den gesamten Rasen austauschen, würde das rund 150.000 Euro kosten". Damit während den Spielen auf dem neuen Grün alles mit rechten Dingen zugeht, gibt es im Stadion auch eine eigene Einsatzzentrale. Knoll erklärt: "Hier sitzen Vertreter der Polizei, des Roten Kreuzes, des Vereins, der Securitys, der Bundesliga und der Stadionverwaltung. Die Stadionkameras können hier genau gesteuert werden – so entgeht nichts."

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