Transferbilanz
Was kam nach dem SK Sturm?

Schwerer Stand: Peter Zulj (r.) ging für kolportierte drei Millionen Euro zu Anderlecht. Dort spielt er kaum.
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  • Schwerer Stand: Peter Zulj (r.) ging für kolportierte drei Millionen Euro zu Anderlecht. Dort spielt er kaum.
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Im vergangenen Sommer musste Sturm den Kader umkrempeln. Wie erging es den Abgängen danach?

Die aktuelle sportliche Situation des SK Sturm ist bekanntlich wenig rosig. Zurückgeführt wird die bis dato wenig erfolgreiche Spielzeit oftmals auf den schwierigen Transfersommer 2018, in dem die Blackies etliche Leistungsträger ziehen lassen mussten, im Winter folgte mit Peter Zulj dann auch noch der Star der Mannschaft. Jetzt neigt sich die Saison dem Ende zu. Zeit, einen Blick auf die Leistungsdaten der "verlorenen Söhne" zu werfen. So viel sei schon hier gesagt: Im Erfolgsrausch ist keiner der folgenden Spieler.





Wenig Lichtblicke

Besonders hart trafen die Sturmfans die Abgänge zu den direkten Konkurrenten in der österreichischen Bundesliga. Während Christian Schoissengeyr, Jimmy Jeggo und Bright Edomwonyi zur Austria wechselten, zog es Deni Alar und Marvin Potzmann zu Rapid. Teilweise durch Verletzungen zurückgeworfen, konnte sich keiner der Akteure als unumstrittener Stammspieler etablieren (siehe Statistik rechts). Einen besonders schweren Stand hat Sturms Ex-Kapitän Deni Alar. Bei den Blackies noch Führungsspieler und Knipser im erweiterten Kreis des Nationalteams, musste er bei Rapid nach Startelf-Einsätzen zu Beginn der Saison im weiteren Verlauf sogar immer öfter auf der Tribüne Platz nehmen.

Legionäre enttäuscht

Wenig besser als den innerhalb Österreichs gewechselten ging es jenen beiden Spielern, die jetzt im Ausland ihre Brötchen verdienen: Thorsten Röcher und Peter Zulj. Röcher ging für 1,25 Millionen Euro zu Ingolstadt, die mit Aufstiegsambitionen in die Saison der zweiten deutschen Bundesliga gingen. Gekommen ist es anders, die "Schanzer" spielten das ganze Jahr gegen den Abstieg, in der Relegation kämpft man ums Überleben. Auch für Röcher persönlich lief es nicht gut, wenn er spielen durfte, dann kam er zumeist nur von der Bank.
Der letzte, der Sturm verließ, war Peter Zulj im Winter. Nach einem guten Start für den Regisseur beim RSC Anderlecht in Belgien ging es zuletzt bergab. Der Traditionsklub, der heuer erstmals seit Jahren die Qualifikation für den Europacup verpasste, wechselte den Trainer, und Zulj bekam keine Einsatzzeit mehr.
So richtig glücklich ist also noch keiner der ehemaligen Sturm-Kicker geworden. Bleibt zu hoffen, dass für sie ebenso wie für die Blackies die nächste Saison eine bessere wird ... 

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Die nackten Zahlen:

  • Thorsten Röcher, FC Ingolstadt –> 17 Spiele, 2 Tore/1 Vorlage
  • Deni Alar, SK Rapid -> 19/4/0
  • Christian Schoissengeyr, Austria Wien -> 23/1/0
  • James Jeggo, Austria Wien -> 19/1/0
  • Marvin Potzmann, SK Rapid -> 20/1/0
  • Bright Edomwonyi, Austria Wien -> 23/5/3

- Peter Zulj, RSC Anderlecht -> 8/0/1

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