01.06.2016, 10:27 Uhr

Das perfekte Steak grillen

Das Fleisch kommt bei Wolfgang Kaspar vom "Feiertag" – diesmal ein Beiried. (Foto: geopho.com)

Die WOCHE in der Grill-Schule bei Guem – in drei Schritten vom Amateur zum quasi Grillprofi.

Es brutzelt und zischt, dass es eine Freude ist – und Wolfgang Kaspar ist voll in seinem Element. Pünktlich zum Start der Grillsaison hat die WOCHE beim Grillmeister bei Guem in der Gradner Straße vorbeigeschaut und sich Tipps geholt, wie selbst Amateuren das perfekte Steak gelingt:
1. Die Glut: Am Anfang steht das Feuer – zumindest für alle Anhänger des Holzkohlegrills. "In der Mitte des Grills muss die Temperatur so hoch wie möglich sein", erklärt der Experte. Bei Briketts liegt diese bei rund 260 Grad, bei Holzkohle bei 300. "Es empfiehlt sich außerdem ein gusseiserner Rost als Steakeinsatz."
2. Das Fleisch: "Für Anfänger ist ein Rib-Eye-Steak am besten geeignet – das verzeiht durch den hohen Fettanteil am ehesten Fehler", stellt Kaspar klar. Das Fleisch in sechs Zentimeter dicke Scheiben schneiden – "und das Fett als Geschmacksträger ja nicht wegschneiden!"
3. Das Grillen: Für zwei bis drei Minuten kommt das Steak jetzt pro Seite auf den Grill – danach das Steak auf den obersten Rand legen, den Steakeinsatz entfernen und die Kohlenkörbe in eine V-Stellung bringen. "Anschließend den Grill runterregeln, der Luftschieber sollte zu zwei Drittel geschlossen sein – detto der Luftauslass oben, diesen platzieren wir genau über dem Fleisch. Ist eine Kerntemperatur von 58 Grad erreicht, ist das Medium-Steak fertig." Öl und Bier werden nicht gebraucht – "Bier gibt’s maximal für den Griller selbst …"
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