Anschluss an Wasserverband Thermenland
Marktgemeinde Burgau sichert sich ihre Wasserversorgung

Baustart ist erfolgt: Bürgermeister Gregor Löffler und Projektverantwortliche präsentieren die Pläne zu Burgaus Anschluss an den Wasserverband Thermenland.
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  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Fließender Austausch über Landesgrenzen hinweg: Marktgemeinde Burgau macht künftig mit dem Wasserverband Thermenland "gemeinsame Sache."

Um die Wasserversorgung langfristig zu sichern beschreitet die Marktgemeinde Burgau künftig länderübergreifende Wege. "Unser gemeindeeigener Hochbehälter ist durch den aufgrund des Bevölkerungszuwachses in den vergangenen Jahren zu klein geworden. "Wir sind vom Land Steiermark beauftragt worden unsere Wasserversorgungsanlage zu erweitern und an den Stand der Technik anzupassen", betont Bürgermeister Gregor Löffler. Als kostengünstigste Variante und aufgrund der geografischen Lage, hätte man sich an den Anschluss an den Wasserverband Thermenland mit seinen beiden Wasserwerken in Stegersbach und Burgauberg (Burgenland) entschieden. 

Rohwasser wird nach Burgauberg gepumpt

Mit einer geförderten Wassermenge von 550.000 m³ und einem 2.600 m³ Hochbehälter-Speicher für das gesamte Verbandsgebiet ist für Burgau, als eine der acht Mitgliedsgemeinden, künftig auch die Notversorgung gesichert, so Robert Horvatits, Geschäftsführer des Wasserverbandes Thermenland.
Vor kurzem erfolgte der Baustart der Grabungsarbeiten bei der Wasserversorgungsanlage Burgauberg mit Überquerung der Bundesstraße, der Lafnitz und landwirtschaftlichen Grundstücken bis zu den beiden artesischen Brunnen der Marktgemeinde. Diese können voll funktionsfähig in die Gesamtkonzeption eingebaut werden. Bis Jahresende solle die 2.200 m lange Verbindungsleitung zwischen Burgau und Burgauberg fertig gestellt sein, erklärte Arno Schoklitsch von der ausführenden Firma Bretterklieber.

7 Kilometer langes Leitungsnetz

Gleichzeitig mit dem Anschluss an den WV Thermenland werden auch die erforderlichen Ringleitungen vom Friedhof bis zum Bebauungsgebiet Sonnenblumenweg, sowie im Bereich der Bahnhof- und Roseggerstraße und der Kernstockgasse ergänzt und angeschlossen. Auch das Industriegebiet Ost wird erschlossen und die Infrastruktur für Trink- und Abwasser bereit gestellt. Insgesamt werden darum sieben Kilometer Leitungen verlegt. "Pro Jahr kann die Marktgemeinde Burgau so rund 50.000 Kubikmeter Rohwasser an den Wasserverband Thermenland anliefern, das im Burgenland aufbereitet, wieder in Burgaus Leitungsnetz rückgeführtt wird", erklärt Sachverständiger Martin Weinhandl, dass der Anschluss garantiert, dass das Wasser in den über 1.400 Burgauer Haushalten fließt.

Bauende im Mai 2019

Die Fertigstellung des Projekts soll Ende Mai 2019 erfolgen. Die Gesamtkosten von 700.000 Euro werden zu 60 Prozent von der Marktgemeinde Burgau gestemmt. Förderungen gibt es vom Bundesministerium für Land. und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und dem Land Steiermark.

Zum Wasserverband Thermenland

  • Anzahl Mitgliedsgemeinden: 8
  • Versorgungsgebiet: Stegersbach, Bocksdorf, Burgauberg, Neudauberg, Rohr i. Bgld., Deutsch Kaltenbrunn, Stinatz, Ollersdorf und Burgau (Stmk.)
  • Versorte Bevölkerung: ca. 11.400
  • Transportleitungen: 45 km; Brunnen: 9
  • geförderte Wassermengen: 550.000 m³
  • Abgegebene Wassermenge: 520.000 m³
Baustart ist erfolgt: Bürgermeister Gregor Löffler und Projektverantwortliche präsentieren die Pläne zu Burgaus Anschluss an den Wasserverband Thermenland.

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