Wintersport
Sicherheits-Appell und gegen Ski-Aus am Patscherkofel

Der Skibetrieb am Patscherkofel soll fortgeführt werden.
  • Der Skibetrieb am Patscherkofel soll fortgeführt werden.
  • Foto: Patscherkofelbahn
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Der Lawinenabgang auf der Nordkette führt zum dringenden Appell, die Lawinengefahren und Wegsperren zu beachten. In der aktuellen Debatte um die vorzeitige Schließung von Skigebieten spricht sich Vizebürgermeister Johannes Anzengruber für die Fortführung des Betriebes am Patscherkofel aus.

Appell

Auf der Nordkette kam es im freien Skiraum im Bereich der sogenannten „Direttissima“ zu einem Lawinenabgang, bei dem ein Snowboarder teilweise verschüttet wurde. Später konnte sich dieser selbst aus dem Schnee befreien und blieb anscheinend unverletzt. (Der Stadtblatt-Beitrag kann hier abgerufen werden) Aus diesem aktuellen Zwischenfall appelliert heute Vizebgm. Johannes Anzengruber erneut aufgrund der hohen Lawinengefahr nur im „gesicherten alpinen Raum sich zu bewegen und die gesicherten Ski-Pisten nicht zu verlassen“.

Wegsperren

„Abseits der geöffneten Pisten der Innsbrucker Nordkettenbahnen herrscht absolute Lawinengefahr. Ich appelliere daher an die Vernunft der Bevölkerung, die Gefahr nicht zu unterschätzen und die jeweiligen Sperren auf der Nordkette zu berücksichtigen. Der Kollnerweg vom Gramart Boden zum Höttinger Bild und der Fahrweg zur Arzler Alm sind weiterhin gesperrt“, betont der für Wald und Natur sowie für die Sicherheit zuständige Vizebürgermeister Johannes Anzengruber.

Gegen das Ski-Aus

In der aktuellen Debatte um die vorzeitige Schließung von Skigebieten spricht sich Vizebürgermeister Johannes Anzengruber klar für die Fortführung des Betriebes am Patscherkofel aus:

„Gerade im verlängerten Lockdown wollen wir als Sportstadt den Innsbruckerinnen und Innsbruckern ein attraktives Freizeitangebot machen. Daher ist es wichtig, dass der Patscherkofel für die Skifahrer und Tourengeher jedenfalls geöffnet bleibt.“

Die Schnee- und Pistenverhältnisse am Innsbrucker Hausberg seien nach den jüngsten Schneefällen ausgezeichnet, die Nachfrage sehr groß: Am letzten Wochenende wurden über 5300 Zutritte gezählt. Anzengruber erinnert in diesem Zusammenhang an die Maskenpflicht und an das Abstandhalten: „Jeder einzelne ist gefordert, hier einen Beitrag für den sicheren Skigebetrieb zu leisten.“

Zimmerwiese

Seit 20. Jänner ist auch der Übungslift auf der so genannten Zimmerwiese in Betrieb. „Gerade für Kinder und Familien ist dieser Bereich optimal, um ein paar entspannte Stunden im Schnee zu verbringen“, begrüßt Anzengruber das zusätzliche Angebot. Die Anlage bei der alten Kofeltalstation ist unter der Woche von 11 bis 16 Uhr und an Wochenenden von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

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