Nationalratswahl 2019
Linkes Wahlbündnis (KPÖ) präsentiert Spitzenkandidaten für Innsbruck

Nationalratswahl 2019, SpitzenkandidatInnen KPÖ/linkes Wahlbündnis: Ekkehard Madlung-Kratzer, Sieglinde Mader-Kraus und Mesut Onay fordern leistbares Wohnen, mehr Mitbestimmung und  Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle
  • Nationalratswahl 2019, SpitzenkandidatInnen KPÖ/linkes Wahlbündnis: Ekkehard Madlung-Kratzer, Sieglinde Mader-Kraus und Mesut Onay fordern leistbares Wohnen, mehr Mitbestimmung und Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle
  • Foto: Nadine Falbesoner, Alternative Liste Innsbruck
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INNSBRUCK. Die KPÖ (Alternative Listen, KPÖ PLUS, Linke und Unabhängige) präsentiert die SpitzenkandidatInnen für die Nationalratswahl im Wahlkreis Innsbruck: Mesut Onay, Sieglinde Mader-Kraus und Ekkehard Madlung-Kratzer.

SpitzenkandidatInnen, Themen und Ziel

Das linke Wahlbündnis/KPÖ, bestehend aus Alternative Listen, KPÖ PLUS, Linke und Unabhängige präsentierten nun ihre SpitzenkandidatInnen für die Nationalratswahl am 29. September. Die SpitzenkandidatInnen werden in Innsbruck alle von der Alternativen Liste Innsbruck (ALI) gestellt. Auf Listenplatz eins steht Mesut Onay (Gemeinderat für die Alternative Liste Innsbruck) und auf Listenplatz zwei die Rechnungsprüferin Sieglinde Mader-Kraus. Listendritter ist der Psychiater Ekkehard Madlung-Kratzer.

Die Hauptthemen für Innsbruck sind mehr Mitbestimmung, leistbares Wohnen und einen besseren Zugang zu Gesundheitsleistungen.

Alternativen Listen, KPÖ PLUS, Linke und Unabhängige (KPÖ) möchten den Einzug in den Nationalrat schaffen. Gleichzeitig wollen sie nachhaltig eine Struktur für eine starke, linke und progressive Bewegung abseits der etablierten Parteien erarbeiten. „Die Erfahrungen, die wir in Tirol gemacht haben, wollen wir für ganz Österreich nutzen. Die klassische Partei hat ausgedient.“, so Spitzenkandidat Mesut Onay.

Spitzenkandidat Mesut Onay - leistbares Wohnen

Der 41jährige Mesut Onay ist seit April 2018 Gemeinderat für die Alternative Liste Innsbruck und arbeitet als Versicherungsmakler. Besonders wichtig snd ihm die Themen Transparenz und BürgerInnenbeteiligung.

„Transparenz, Information und Einbindung der Öffentlichkeit sind in beiden Bereichen wichtig. Zukunftsfähige Politik basiert auf Offenheit und ist am besten mit der Bevölkerung gemeinsam gestaltet.“ (Mesut Onay)

Ein besonders Anlagen sind Mesut Onay bezahlbare Mieten. Innsbruck ist die Landeshauptstadt mit den höchsten Mieten. Bis 53 Prozent des Einkommens geht in Innsbruck für Mieten drauf: „Es darf Immobilienkonzernen, großen Wohnbaufirmen und Anlagefonds nicht mehr erlaubt sein, Wohnraum zu horten und damit satte Profite zu erzielen. Vielmehr gehört Wohnraum wieder in den Besitz der Allgemeinheit.“ Der Profitgetriebene Wohnungsmarkt mit Immobilienkonzernen würden das Recht auf Wohnen gefährden. Zusätzlich bräuchte es bei leistbarem Wohnraum auch ausreichend Grünflächen.

Listenzweite Sieglinde Mader-Kraus - soziale Gerechtigkeit

Auf Listenplatz zwei kandidiert die 70jährige Sieglinde Mader-Kraus. Bereits in den 80er Jahren arbeitete sie ehrenamtlich für die erste Alternative Liste in Innsbruck. Sie setzt sich für soziale Gerechtigkeit für alle Generationen und mehr Mitbestimmung in allen Lebensbereichen ein. Die Bedürfnisse der Menschen müssten wieder zur zentralen Frage der Politik werden.

"Es braucht eine neue basisdemokratische Kraft, die auf die Bedürfnisse aller Menschen hört. Den konsequenten Aufbau eines linken Bündnisses empfinde ich als Notwendigkeit. Das verlorene Vertrauen vieler Bürger*innen in die Politik gilt es wiederherzustellen." (Sieglinde Mader-Kraus)

Listendritter Ekkehard Madlung-Kratzer - Gesundheit und soziale Gerechtigkeit

Auf dem Listenplatz drei kandidiert der 61jährige Psychiater Ekkehard Madlung-Kratzer. Er setzt sich für gesundheitspolitische und speziell drogenpolitische Themen ein. Ihm geht es darum Menschen, die durch ihre Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen krank geworden sind, nicht wieder dafür nur fit zu machen. Er will die Lebensbedingungen verbessern. Daher kämpft er für soziale Gerechtigkeit, die ein wesentlicher Parameter für die Erhaltung der Gesundheit seien.

Gesundheit darf kein Geschäft sein, denn Gesundheit ist ein Menschenrecht!" (Ekkehard Madlung-Kratzer)

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