Work-Life-Balance
IFES-Studie belegt Wunsch nach Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben

v.l.n.r.: Fabian Saxl (Jugendvorsitzender GPA-djp Tirol), Petra Dirnberger (IFES), Martin Witting (Regionalvorsitzender GPA-djp Tirol)
  • v.l.n.r.: Fabian Saxl (Jugendvorsitzender GPA-djp Tirol), Petra Dirnberger (IFES), Martin Witting (Regionalvorsitzender GPA-djp Tirol)
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TIROL. Ins Arbeitsleben zu starten, kann für viele Jugendliche ernüchternd sein. Schnell holt sie die "Berufsrealität" ein, das weiß auch die GPA. Laut einer IFES-Studie wünschen sich die meisten Arbeitnehmer eine Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben aber auch mehr Informationen über die Arbeitswelt schon während der Ausbildung. 

Ergebnisse der IFES-Studie

Im Auftrag der GPA-djp wurden, im Rahmen der IFES-Studie, 800 Personen zwischen 18 und 30 Jahren befragt. Das Ergebnis war eindeutig: 76 Prozent wünschen sich mehr Information bereits während der Ausbildung und nur etwa 50 Prozent fühlen sich gut informiert, was ihre Rechte und Pflichten angeht. 

Die GPA-djp zieht daraus ihre Schlüsse und fordert "eine Verankerung des Schwerpunkts Arbeitswelt in den Lehrplänen aller Schulformen". Man erhofft sich daraus, eine breite Übersicht über die möglichen Berufe und Kompetenzen vermitteln zu können, so Fabian Saxl, Jugendvorsitzender der GPA-djp Tirol.

Work-Life-Balance

Eindeutig waren die Ergebnisse der Studie, was die Work-Life-Balance angeht. 83 Prozent der Befragten war es wichtig, dass sich ihr Job zeitlich "gut mit den außerberuflichen Interessen und Verpflichtungen vereinbaren lässt." Die durchgesetzte 60-Stunden-Woche der Regierung, würde demnach genau gegen die Wünsche der jungen Arbeitnehmer gehen, so Martin Witting, Regionalvorsitzender GPA-djp Tirol. 42 Prozent geben sogar an, dass zu lange Arbeitszeiten für sie ein Kündigungsgrund wären.

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Martin Witting neuer Vorsitzender der GPA-djp Tirol

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