Corona-Virus – Live-Ticker
Jetzt steigen die Fälle auch in Kärnten an: 18

Ab morgen, Dienstag, gibt es eine eigene Corona-Virus-Hotline des Landes.
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18 Corona-Infektionen in Kärnten (laut Information des Landes, Stand 16.24 Uhr), ein Patient (79 Jahre) befindet sich sogar auf der Intensivstation (mehr hier). Das waren also allein heute zehn Fälle mehr.
Heute begann für uns ein neuer Alltag. Die Geschehnisse des Tages (Montag, 16. März) hier. Wir berichten aus dem Home-Office…

Interessante Links:

  • Wie funktioniert das Corona-Kurzarbeitsmodell? – HIER
  • Daheim mit Kindern: Was kann man machen? – MEHR
  • Wie lernen nun Schüler – MEHR

18.44 Uhr: Flughafen Klagenfurt auf "Notbetrieb"
Wie der ORF berichtet, stellt die AUA am Donnerstag ihre Flüge ein, auch zum Flughafen Klagenfurt. Weitere Fluglinien dürften folgen. Daher wird der Flughafen Klagenfurt auf Notbetrieb umgestellt. Das heißt, dass die Infrastruktur betriebsfähig bleiben muss. Mitarbeiter werden gebeten, Überstunden und Urlaub abzubauen, dann wird wahrscheinlich Kurzarbeit beantragt.

18.41 Uhr: Landessportdirektor kündigt Unterstützungen für Sportvereine an – MEHR
Arno Arthofer sagt zur WOCHE: "Alle Anfragen, die wir bekommen, werden gesammelt. Sobald wir einen greifbaren Überblick über die Ausmaße haben, werden wir die einzelnen Fälle clustern und Prioritäten setzen. Wir lassen niemanden alleine. Es wird Unterstützungen vom Land Kärnten geben."

18.30 Uhr: Tennishalle wird zu "Lazarett"
Es ist eine präventive Maßnahme: Sollten Engpässe entstehen, wird derzeit die Tennishalle auf dem Klinikum-Gelände (neben St. Veiter Straße) in ein "Lazarett" verwandelt, um dort – wenn nötig – fälle mit milderem Verlauf unterzubringen.

17.24 Uhr: Nun insgesamt 18 Fälle in Kärnten

Derzeit sind 18 Kärntner am Corona-Virus erkrankt. Die Gesundheitsabteilung vermeldet nun erneut sechs Fälle – alle in häuslicher Absonderung. Vier von ihnen waren vorher in Ischgl. 
Die "neuen" sechs Erkrankten kommen aus den Bezirken Villach Land, Völkermarkt und Klagenfurt Land und sind zwischen 1964 und 1974 geboren. 

Corona-Virus (Testungen & Fälle)

Stand: Montag, 16. März, 15 Uhr, österreichweit


Testungen: 8.490 (um 8 Uhr)


Bestätigte Fälle: 1.016 (15 Uhr)


Bundesländer: Niederösterreich (152), Wien (128), Steiermark (139), Tirol (254), Oberösterreich (202), Salzburg (58), Burgenland (10), Vorarlberg (55), Kärnten (18)


Genesene Personen: 6


Todesfälle: 3, alle in Wien


16.24 Uhr: Zwei weitere Fälle in Kärnten

Wieder zwei Corona-Infizierte, damit steigt die Zahl in Kärnten auf zwölf (in Österreich: 1.016). Beide sind gebürtige Klagenfurter. Einer davon (Jahrgang 1992) soll sich vor 14. März in St. Anton und Lech aufgehalten haben. Der zweite Patient ist 52 Jahre alt, er war vor zehn Tagen in Ischgl und hatte Kontakt mit einer bereits positiv getesteten Person. Beide befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Bis 13.30 Uhr gab es in Kärnten 616 amtsärztlich angeordnete Rachen-Abstriche, 289 Fälle wurden nicht bestätigt. 

16.08 Uhr: Klagenfurts Vize-Bürgermeister Wolfgang Germ wartet auf Abstrich-Ergebnis
In der heutigen Sitzung des Klagenfurter Stadtsenates fehlte jemand: Vize-Bürgermeister Wolfgang Germ. Auch er befindet sich nämlich in häuslicher Quarantäne und wartet auf das Ergebnis seines Abstriches. 
In der Sitzung wurde u. a. die Aufhebung der Kurzparkzonen beschlossen – mehr hier!

15.58 Uhr: Spannende Zahlen der Landwirtschaftskammer
Wie wertvoll die hohe Eigenversorgungsrate der Landwirtschaft ist, merken wir erst jetzt. Die Landwirtschaftskammer liefert dazu Zahlen (Selbstversorgungsgrad in Österreich):

  • Trinkmilch: über 160 %
  • Butter: 72 %
  • Käse: knapp 100 %
  • Hühnerfleisch: über 80 %
  • Eier: 90 %
  • Rind- und Kalbfleisch sowie Schweinefleisch: 141 % bzw. 101 %
  • Äpfel: 85 %
  • Salat: 83 %
  • Zwiebel: 119 %
  • Erdäpfel: 80 – 100 %

15.50 Uhr: Stadtwerke schränken persönliches Kundenservice ein
Auch die Stadtwerke schließen nun ihr Service-Center in der St. Veiter Straße 31. Kunden können sich jedoch melden und werden bedient, nämlich so:

Anonyme STW-Kundenkarten für die Busse können noch bis Mittwoch, 18. März, im Service-Center in der St. Veiter Straße im Wert von 10 und 20 Euro erworben werden. 
Auch das Kundenservice am Heiligengeistplatz hat offen (Montag bis Freitag, 6.30 bis 14.30 Uhr), verkauft die STW-Kundenkarten oder bucht Guthaben auf.
Stromabschaltungen werden aktuell nicht durchgeführt.

15.42 Uhr: Ärzte wollen helfen
Momentan gibt es zehn Infektionsfälle, ein Patient befindet sich auf der Intensivstation, alle anderen in Heimquarantäne, weil der Verlauf der Krankheit zum Glück leicht ist. 
Gestern startete man ja den Appell, dass sich niedergelassene Ärzte für einen Corona-Ärztedienst melden sollen, um Menschen in Heimquarantäne zu betreuen. Es gab schon einige Meldungen von Freiwilligen, die Koordination übernimmt die Sanitätsdirektion. 
Auch Freiwilligen-Meldungen für "Epidemie-Ärzte" sind schon eingegangen. Sie sollen die Gesundheitsämter (Amtsärzte) entlasten. Die Kapazitäten in den Gesundheitsämtern der Bezirkshauptmannschaften sollen aufgestockt werden.

15.33 Uhr: Ab morgen eigene Hotline: 050 536 53 003

Heute fand ein informatives Gespräch mit Städte- und Gemeindebund-Vertretern statt. Es wurde vereinbart, dass bei Fragen von Bürgern die jeweilige Gemeinde als Informationsstelle bereitsteht. 
Die Nachfrage nach schulischer Betreuung sei heute gering gewesen. Laut Bildungsdirektion blieben in den Pflichtschulen die Klassen weitgehend leer, oftmals erschien kein einziges Kind. 

Nun werden vom Land ab morgen, Dienstag, zwei Telefon-Hotlines eingerichtet:

  • allgemeine Anfragen und allgemeiner Parteienverkehr (nur bei Dringlichkeit und nach telefonsicher Anmeldung): 050 536 22 132 (Bürgerservice des Landes)
  • für Corona-Gesundheitsfragen: 050 536 53 003 (von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr)

Es beraten Experten vom Gesundheitsland Kärnten und der Abteilung Prävention. 

15.26 Uhr: SPÖ will Falschmeldungen melden

Unwahre Postings über das Corona-Virus (über infizierte Flüchtlinge, die heimlich in Bussen über die Grenze nach Kärnten und in die Krankenhäuser gebracht werden) regen die SPÖ Kärnten auf. Landesgeschäftsführer Andreas Sucher: "Wir werden jede Falschmeldung melden und weitere rechtliche Schritte prüfen."
Auch die Landespolizeidirektion habe bestätigt, dass solche Postings nicht der Wahrheit entsprechen. 

15.04 Uhr: Caritas Kärnten ruft zu #Team Nächstenliebe

Die Caritas Kärnten ruft das #Team Nächstenliebe aus und richtet sich damit an alle Kärntner. Es geht um Unterstützung von Menschen in der Nähe beim Einkaufen, für beruhigende Worte am Telefon für besonders Besorgte, Hilfe bei Online-Bestellungen oder Unterstützung bei bestehenden Nachbarschaftsinitiativen. Die Caritas koordiniert die Freiwilligen.
Mehr Information zu dieser tollen Aktion gibt es unter www.caritas-kaernten.at!

15 Uhr: Klagenfurt: Auch Volksküche muss schließen
Mit der Schließung der Gastronomiebetriebe wird nun auch die Klagenfurter Volksküche geschlossen. Bis 23. März bleibt die Schließung einmal aufrecht. 
Wer allerdings mit seinem Monatseinkommen nicht auskommt bzw. nicht genügend Lebensmittel kaufen kann, der soll sich beim Sozialamt melden – 0463/537 – 47 77!

14.37 Uhr: Lebensmittelversorgung ist gesichert
Nochmal weist Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl darauf hin, dass Hamsterkäufe nicht notwendig sind: "Niemand braucht sich Sorgen machen, dass ihm magere Zeiten bevorstehen, außer man nutzt die Fastenzeit zur vorösterlichen Enthaltsamkeit."
Supermärkte, Bäckereien, Fleischereien, Konditoreien und Feinkostläden seien normal in Betrieb und bestens ausgestattet. Mandl: "Nicht nur die großen Supermärkte, auch die kleineren Läden freuen sich auf Ihren Besuch, ebenso die Essenszustelldienste auf Ihren Anruf."

14.01 Uhr: ÖGK ist digital erreichbar
Auch die Kundenservice-Stellen der Österreichischen Gesundheitskasse sind seit heute zu. Schriftstücke kann man bei den Eingangsbereichen in Boxen einwerfen, auch online kann vieles erledigt werden (www.meinesv.at – mit Handysignatur oder Bürgerkarte).
Auskünfte gibt es auch unter 050 766 – 16 10 00 oder office-k@oegk.a.t. Persönliche Termine, sollten sie unbedingt notwendig sein, können nur nach telefonsicher Terminvereinbarung stattfinden.

13.41 Uhr: Information für die Landwirtschaft
Auch die heimischen Bauern seien verunsichert, so Agrar-Landesrat Martin Gruber. Sie sind aber nicht von den Ausgangsbeschränkungen und dem Versammlungsverbot betroffen. Denn auch sie zählen zu der kritischen, systemerhaltenden Infrastruktur."
Auf Hygiene ist zwar auch hier zu achten, aber man kann zum Großteil arbeiten wie sonst, z. B. die Feldarbeit verrichten. Der hohe Eigenversorgungsgrad im Land ist nun in der Krise von Vorteil. 

Offen halten dürfen auch:

  • Direktvermarkter
  • Bauernläden
  • Ab-Hof-Verkauf

Buschenschenken zählen allerdings zur Gastronomie und müssen ab morgen geschlossen bleiben. "In landwirtschaftlichen Betrieben mit Kundenverkehr besteht die Verpflichtung, Maßnahmen zur Reduktion der Ansteckungsgefahr zu setzen, etwa durch das Bereitstellen von Desinfektionsmitteln", so Gruber. 
Nicht erlaubt sind derzeit Tierversteigerungen und Tierabsatzmärkte. Man darf aber die Tiere zu den Schlachthöfen bringen und auch dort läuft der Betrieb weiter, ebenso wie die Kontrolle der Schlachttiere und die Fleischbeschau.
Von Betriebsschließungen nicht betroffen sind auch der Agrarhandel (Lagerhäuser), Gartenbaubetriebe (dürfen produzieren) und Produzenten von Pflanzensetzlingen. Möglich ist auch die Direktvermarktung von Gemüse sowie die Lieferung von Pflanzen und Gemüse an Betriebe.

Mehr Informationen für die Landwirte:
www.bmlrt.gv.at/coronavirus
13.08 Uhr: Asfinag stoppt Neubauten und Sanierungen
Alles, was nicht notwendig ist, wird auch bei der Asfinag gestoppt. Die Rede ist von Baustellen auf Autobahnen und Schnellstraßen. Bei momentan laufenden Baustellen werden noch Sicherungsmaßnahmen umgesetzt, um Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Sofortmaßnahmen wie Reparaturen von Fahrbahnschäden können allerdings umgesetzt werden. "Im Rahmen der Möglichkeiten werden verschiedene – vorwiegend administrative Tätigkeiten – für die Autobahn- und Schnellstraßen-Bauprojekte im Home-Office weitergeführt", heißt es von den Geschäftsführern Andreas Fromm und Alexander Walcher (Asfinag Bau Management GmbH). 

13 Uhr: Junge Wirtschaft St. Veit ruft zum regionalen Online-Shopping auf – MEHR
"Mit einer kurzfristigen Werbeaktion werden St. Veiter Onlineshop-Betreiber in den sozialen Medien vor den Vorhang geholt", kündigt Martin Figge, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft St. Veit, an.

12.58 Uhr: Müllentsorgung der Stadt Klagenfurt wie gehabt
Es gab einige Anfragen bei der Stadt Klagenfurt, weshalb festgehalten wird: Die Müllabfuhr ist ganz normal unterwegs. Auch Übermengen, sofern sie neben den Tonnen in Säcken hingestellt werden, werden mitgenommen. Die Sperrmüll-Abholung wird jedoch bis nach Ostern ausgesetzt.
Weiters schließen die beiden Abfall-Sammelstellen Nord und Süd jeweils um 15 Uhr. Die Kläranlage ist auch im Bereitschaftsdienst.
Kanalarbeiten sowie -baustellen sind allerdings nun eingestellt. Für Schadensmeldungen gibt es ein Notfall-Team.
Informationen bei der Abteilung Entsorgung: 0463/537 – 35 40

12.02 Uhr: Bundesheer unterstützt ab morgen am Grenzübergang Thörl-Maglern
Am Autobahn-Grenzübergang Thörl-Maglern bekommen die Gesundheitsbehörden morgen, Dienstag, Unterstützung durch das Bundesheer. Villachs Bezirkshauptmann Bernd Riepan gab das nun bekannt. 30 Soldaten werden bei den Grenzkontrollen unterstützen. Die Zusammenarbeit mit der Polizei laufe laut Riepan einwandfrei. 

Am Wochenende (Samstag und Sonntag) gab es bei den Grenzübergängen (Autobahn und B 83) 1.296 Gesundheitschecks. 19 Personen wurden an der Grenze abgewiesen, 91 Personen mussten sich in Heimquarantäne begeben. Bei 707 Passanten handelte es ich um Durchreisende ohne Zwischenstopp.

11.35 Uhr: Zwei neue Fälle in Kärnten bestätigt

Aus dem Bezirk Klagenfurt Land wurden leider wieder zwei neue Infizierte gemeldet: Es handelt sich um ein Ehepaar, das stationär im Klinikum Klagenfurt aufgenommen wurde. Damit liegt die Zahl der Corona-Infizierten laut Land Kärnten bei zehn. Die zwei Personen sind 52 und 56 Jahre alt. Die Ermittlung aller Kontakte wurde eingeleitet. Ob diese Fälle mit den bereits bestehenden im Bezirk Klagenfurt Land zusammenhängen, ist noch nicht klar.

Bis heute, Montag, um 7.30 Uhr gab es 561 amtsärztlich angeordnete Rachenabstriche, 279 Fälle wurden nicht bestätigt.

11.30 Uhr: Sr. Veit setzt weitere Maßnahmen – MEHR
Nun herrscht auch in St. Veit Minimalbetrieb im Rathaus.

11.25 Uhr: 750 Jahre Privatbrauerei Hirt verschoben – MEHR
Die Verantwortlichen der ältesten Privatbrauerei Kärntens nehmen die aktuellen Einschränkungen sehr ernst: "Es ist zurzeit unpassend, unser Jubiläum am 16. Mai zu feiern", findet Niki Riegler. Der Geschäftsführer und Eigentümer der Privatbrauerei Hirt verweist darauf, „zu feiern, wenn die Zeit zum Feiern da ist".

11.17 Uhr: Bericht aus den Supermärkten
Heute haben es jene, die den Supermarkt aufgesucht haben, anscheinend auf Eier, Seife und aufbackbares Brot abgesehen. Ein Klagenfurter berichtet nach einem Einkauf bei Spar und Hofer: "Manche Leute haben Handschuhe an, um anscheinend die waren nicht zu berühren!"

Die Seife hat es den Einkäufern heute bei Spar angetan.
  • Die Seife hat es den Einkäufern heute bei Spar angetan.
  • Foto: Privat
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Eier scheinen auch viele zu benötigen.
  • Eier scheinen auch viele zu benötigen.
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10.44 Uhr: Arbeiterkammer liefert Antworten zum Arbeitsrecht
Arbeits- und Sozialrecht sowie Konsumentenschutz stehen momentan im Fokus der Arbeiterkammer Kärnten. Die Beratung läuft auch hier über Telefon und E-Mail:

Arbeiterkammer-Kärnten-Präsident Günther Goach fordert: "Ich rufe alle heimischen Unternehmen dazu auf – bevor sie Arbeitnehmer kündigen – sich entsprechende Informationen beim AMS oder ihrer jeweiligen Interessensvertretung einzuholen. Das Primat lautet: Information vor Kündigung! Wir als AK stehen Arbeitnehmern und Konsumenten bei uns unterstützen nach bestem Wissen und Gewissen!"

10.12 Uhr: FPÖ-Darmann will Krankenkassen-Ärzte im Corona-Dienst
Kärntens FPÖ-Chef Gernot Darmann hat nun die Idee, die Chefarzt-Pflichten in allen Krankenkassen auszusetzen. Um personelle Engpässe einzudämmen, könnte man "Mediziner der chefärztlichen Dienste aller Krankenkassen als Verstärkung für den öffentlichen Dienst heranziehen", so Darmann. Es dürfte keine Problem sein, so Darmann, wenn niedergelassene Kassenärzte für ein paar Wochen bestimmte Verschreibungen nicht mehr dem Chefarzt zur Genehmigung vorlegen müssen. In Kärnten wären das rund 20 Ärzte mehr.

10.05 Uhr: Wenige Schüler in Betreuung
Offensichtlich kamen wenige Schüler heute in die Betreuung in den Schulen. Genaue Zahlen gibt es noch nicht. In der Volksschule Keutschach ist zum Beispiel kein Kind anwesend.

10.03 Uhr: "Shitstorm" nach "letzten Party-Fotos"
Viele negative Kommentare erntete dieses Posting eines Kärntner Eventportals:

9.47 Uhr: Stadt Klagenfurt richtet Senioren-Hilfstelefon ein
Wie gestern schon angekündigt, will die Stadt Klagenfurt älteren und somit besonders gefährdeten Personen helfen. Es gibt nun das Senioren-Hilfstelefon:

9.42 Uhr: Genügend Bargeld-Reserven vorhanden
Es wurde nun mehr Bargeld in Österreich abgehoben. Seitens der Nationalbank heißt es, es sind genügend Reserven vorhanden. Bei den Kreditinstituten seien noch keine Auswirkungen bemerkbar. 

9.22 Uhr: Tipps für die Zeit daheim
Wie geht man nun als Elternteil mit dieser Situation um und was kann man tun, damit einen nicht die Decke auf den Kopf fällt? – Hier geht es zu den Tipps

9 Uhr: Neue Corona-Virus-Zahlen des Ministeriums
99 Corona-Infizierte mehr seit gestern Nachmittag in Österreich. Die offiziellen Zahlen des Gesundheitsministeriums. Warum hier von sieben Kärntner Infizierten die Rede ist, das Land Kärnten gestern aber acht veröffentlichte? Die Zahlen, die das Land bekannt gibt, sind die aktuelleren. Das Ministerium greift auf eine Datenbank zu, in welche die Zahlen seitens der Länder/Bezirkshauptmannschaften oft erst eingetragen werden. Also gab es zu diesem Zeitpunkt acht Fälle in Kärnten.

Corona-Virus (Testungen & Fälle)

Stand: Sonntag, 16. März, 8 Uhr, österreichweit


Testungen: 8.490 (um 8 Uhr)


Bestätigte Fälle: 959 (8 Uhr)


Bundesländer: Niederösterreich (150), Wien (122), Steiermark (111), Tirol (254), Oberösterreich (196), Salzburg (54), Burgenland (10), Vorarlberg (55), Kärnten (7)


Genesene Personen: 6


Welche Veränderungen gibt es?

Heute treten die meisten neuen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen sind wohl der größte Einschnitt. Aus dem Haus oder der Wohnungen darf nur noch, wer …

  • … seinen Beruf ausüben muss. Grundsätzlich gilt: Jeder geht zur Arbeit, wenn nichts anderes vom Dienstgeber mitgeteilt bzw. mit ihm vereinbart worden ist. Alle Schüler können daheim bleiben. 
  • … die notwendigsten Grundbedürfnisse decken muss, also in den Supermarkt, zur Apotheke oder Drogerie etc. muss.
  • … einer unterstützungsbedürftigen Person helfen muss.
  • … sich die Beine draußen vertreten will. Allerdings: entweder alleine oder mit Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben bzw. mit Haustieren. Zu allen anderen Personen muss ein Abstand von mindestens einem Meter bestehen.

Gastronomie darf heute, Montag, noch bis 15 Uhr geöffnet haben. Dann müssen alle Gastronomiebetriebe schließen. Zustelldienste dürfen ihre Kunden – unter Auflagen – beliefern.  

Die Polizei führt – wie es Landeshauptmann Peter Kaiser gestern nannte – "positive Kontrollen" dieser Ausgangsbeschränkungen durch. Man wird größere Menschenansammlungen auf Plätzen oder in Parks auflösen. 

Hier die Verordnung, die ab heute, Montag, gilt – vorerst bis 22. März.
  • Hier die Verordnung, die ab heute, Montag, gilt – vorerst bis 22. März.
  • Foto: WOCHE
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Wichtige Nummern!
Bei Symptomen: 1450
Bei allgemeinen Fragen: 0800 555 621

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Zum Nachlesen

Wichtige Nummern für Auskünfte rund um die Uhr:

  • AGES-Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (bei allgemeinen Fragen)
  • Gesundheitshotline 1450 (bei Symptomen)
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: 05 90 90 4 - 808

Weitere Infos:
www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

Blümel: "Werden rasch und unkompliziert helfen", 959 Fälle

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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