03.11.2016, 17:04 Uhr

So greift Stress unseren Körper an

Dauerbelastung führt zu zahlreichen negativen Folgen für unseren Körper. (Foto: WavebreakmediaMicro/Fotolia.com)

Nicht jeder Stress macht krank.

Bei übermäßiger Beanspruchung befindet sich der Körper in Daueralarmbereitschaft und läuft innerlich auf Hochtouren. Das genetische Notprogramm Stress, das uns die Evolution mit auf den Weg gegeben hat, um in lebensgefährlichen Situationen entweder mit Kampf oder Flucht rasch zu reagieren, wird bei Dauerbelastung für den Körper gefährlich. Stress hat zahlreiche Auswirkungen.

Häufige Verspannungen

Typisch sind Verspannungen im Bereich der Nackenmuskulatur durch ständige psychische Belastung. Diese hemmen den Blutfluss zum Gehirn. Spannungskopfschmerz und Migräne können die Folgen sein. Muskelschmerzen und -verspannungen entstehen infolge des ständig erhöhten Adrenalin- und Cortisolspiegels.

Empfindlicher Magen

Das Hormon Noradrenalin verengt die Blutgefäße der Verdauungsorgane, durch die schlechte Durchblutung können sich Erreger ungehindert vermehren. Darüber hinaus reagiert der Magen bei Stress empfindlich auf Säure.

Nerven und Gehirn

Ein erhöhter Cortisolspiegel kann die Funktion des Hippocampus und somit des Gedächtnisses beeinflussen. Die Folge ist eine Konzentrationsstörung oder ein schlechtes Gedächtnis.

Blutgefäße unter Druck

Chronisch erhöhter Blutdruck bewirkt, dass die Gefäßwände geschädigt werden. Die freigesetzten Schadstoffe führen zu Entzündungen. Blutklümpchen und Fett lagern sich ab und können zu Arteriosklerose und Infarkten führen. Cortisol hemmt zudem die Testosteron-Ausschüttung, die Libido sinkt, bei Frauen ist der Menstruationszyklus gestört. Stress beschwört nicht nur akut, sondern auch langfristig Erkrankungen herauf. Daher ist es wichtig, Stress zu vermeiden oder auf eine kurze Dauer zu beschränken. Dabei helfen auch Entspannungstechniken.

Vier Tricks wie man Stress vermeiden kann gibt es hier.

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