01.12.2016, 07:00 Uhr

Struwwelpeter-Syndrom: Haare mit Eigenleben

Der "bad hair day" kommt (leider) nicht nur im Tierreich vor. (Foto: jtplatt - Fotolia.com)

Wenn Märchen wahr werden. Seinerzeit hieß es beim Struwwelpeter: „Und kämmen ließ er nicht sein Haar“. Die Medizin hat nun einen Gendefekt entdeckt, bei dem das Haar trotz Bürsteneinsatz nicht gebändigt werden kann.

Dem „bösen Friedrich“ alle Ehre machend wird die unbezähmbare Kopfpracht auch als „Struwwelpeter-Syndrom“ bezeichnet. Wer beim morgendlichen Blick in den Spiegel nun meint, ebenfalls davon betroffen zu sein, der irrt. Weltweit gibt es nur 100 Fälle, deren Haare ein krankhaftes Eigenleben haben. Die Problematik betrifft meist Kindern. Deren extrem trockene, struppige und zumeist hellblonde Mähne ist resistent gegen Bändigungsversuche mit dem Kamm. Und so stehen die Haare trotzig zu Berge. Die gute Nachricht: Das seltsame Syndrom verschwindet im Alter von selbst.

Was genau hinter dem Struwwelpeter-Syndrom steckt, lesen Sie auf gesund.at

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