Murau/Murtal
Heftiges Unwetter zog über die Region

Schwere Schäden gab es im Bezirk Murau.
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

Vor allem Fohnsdorf und Judenburg sind von Gewitter und Starkregen betroffen. Katastrophenzustand in Murau.

MURAU/MURTAL. Ein heftiges Gewitter und Starkregen haben am Donnerstag die Region getroffen. "Betroffen war diesmal vor allem das linke Murufer", sagt Feuerwehrsprecher Gerhard Freigassner. Demnach ist die Front vor allem über Fohnsdorf, Zeltweg und Judenburg gezogen. In diesen Gemeinden hatten die Feuerwehren auch viele Einsätze zu absolvieren.

Viele Schadstellen

Allein über 40 Schadstellen wurden etwa in Fohnsdorf gemeldet. Dort wurden Straßen und Keller überflutet, Bäume sind umgestürzt. "Im Minutentakt kamen weitere Alarmmeldungen", heißt es bei der Feuerwehr. Ebenfalls mehrere Einsätze gab es in Judenburg und einen beim neuen Hochwasserschutzprojekt in Baierdorf (Gemeinde Weißkirchen). Teile der Wielandsiedlung wurden dort überschwemmt. Die Feuerwehren Weißkirchen, Pöls und St. Georgen rückten zur Unterstützung ihrer Kameraden mit Sandsäcken aus.

Bach über Ufer

Die Feuerwehren Bischoffeld, Sachendorf und Knittelfeld mussten ebenfalls ausrücken: In Sachendorf trat ein Bach über die Ufer und verlegte dabei die Landesstraße mit Schlamm und Geröll. "Mit Schaufeln und Krampen ausgerüstet konnten die Wassermassen von einem Einfamilienhaus weggeleitet werden", berichtet Einsatzleiter Andreas Hopf. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Abendstunden. In Knittelfeld stand eine Eisenbahnunterführung im Ortszentrum rund zwei Meter unter Wasser.

Katastrophe

Noch heftiger als ursprünglich angenommen sind die Unwetter im Bezirk Murau ausgefallen. Die Feuerwehren Lassnitz, Murau, St. Lambrecht, St. Georgen und Stolzalpe waren seit den Nachmittagsstunden im Einsatz. Neben Pumparbeiten mussten sie Gebäude sichern. Die Landesstraße L 502 war nach mehreren Murenabgängen unpassierbar. Die Behörde hat am Freitag beschlossen, den Katastrophenzustand auszurufen. Ersten Schätzungen zufolge beträgt der Schaden rund 1,7 Millionen Euro.

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