Ein Netzwerk für grüne Energie

Das "Netzwerk": Die Bürgermeister Johannes Weidinger, Manfred Reisenhofer, Ferdinand Groß, Johann Winkelmaier und Robert Hammer u.a. mit Modellregionsmanagerin Maria Eder (l.).
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Bereits seit 2010 engagieren sich die fünf Gemeinden Fehring, Kapfenstein, Riegersburg, St. Anna am Aigen und Unterlamm für ein nachhaltiges Bewusstsein in der Region. Die Klima- und Energiemodellregion der Netzwerk GmbH zählt zu einer der am längsten aktiven Modellregionen Österreichs.
24 Fotovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 350 kWp wurden in den letzten Jahren errichtet. Die Anlagen produzieren pro Jahr 350.000 kWh Sonnenstrom. "Die Gemeinden möchten Vorbild sein und zeigen, wie einfach die Sonnenenergie genutzt werden kann", so Riegersburgs Bürgermeister Manfred Reisenhofer. Sein Amtskollege aus St. Anna, Johannes Weidinger, ist stolz auf die thermische Sanierung des Kindergartens – ein Vorzeigeprojekt.

14 E-Ladestationen

Sensibilisierung beginnt schon im Kindergartenalter. Auch der Bürgermeister von Kapfenstein, Ferdinand Groß, streicht die Bewusstseinsbildung als wesentlichen Baustein heraus.
Bei Montage einer Fotovoltaikanlage etwa wird ein "Sonnen-Tag" organisiert. Dabei erfahren die Kinder, was es mit den schwarzen Platten am Dach auf sich hat. Auch mit den Schulen gibt's Kooperationen. Das Ergebnis: "Klimaschulen-Projekte" mit 615 Schülern in 13 Schulen. Abgeordneter Franz Fartek: "Es gilt, ein Bewusstsein bei den Jugendlichen zu schaffen, denn das sind unsere Entscheidungsträger von morgen."
Einen Schwerpunkt nimmt die E-Mobilität in der Region ein. In eine adäquate Ladeinfrastruktur wird kräftig investiert. 14 E-Stationen wurden in den letzten Jahren errichtet. Ferner engagieren sich Fehring und Riegersburg im Projekt "eautoteilen im Steirischen Vulkanland". E-Fahrzeuge können online gebucht und ausgeliehen werden.

Kostenlose Beratung

Die fünf Gemeinden erhielten jetzt vom Klima- und Energiefonds den Zuschlag zur Weiterführung der Klima- und Energiemodellregion bis 2020. "Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Unterlamms Bürgermeister Robert Hammer, der Geschäftsführer der Netzwerk GmbH.
Für Bürger gibt es eine Heizungsberatung kostenlos vor Ort. Und für Betriebe wird ein Fotovoltaik-Check angeboten. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt dafür – Anträge auf Investitionsförderungen sind ab 12. März möglich.

Autor:

Heimo Potzinger aus Südoststeiermark

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