Arbeitsmarkt
Positive Tendenz am regionalen Jobmarkt

Am Standort Südoststeiermark des AMS lassen die aktuellen Zahlen Hoffnung aufkeimen.
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Aktuelle AMS-Statistik gibt Grund zur Hoffnung.

SÜDOSTSTEIERMARK. Positiv gestimmt sind die Verantwortlichen des regionalen AMS. Die Zahlen vom April zeigen, dass die Arbeitslosenzahlen nahezu das Niveau von 2019 erreicht haben. Somit liege man im steirischen Vergleich sehr gut.
Ende April waren im Detail 1.579 Personen beim AMS Feldbach mit der Zweigstelle Mureck als Arbeitssuchende vorgemerkt. Das sind um 2.041 Personen (-56,4 Prozent) weniger, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und um 425 Personen weniger als noch Ende März. Zieht man die 549 Personen in einer Schulungsmaßnahme in Betracht, waren im vergangenen Monat 2.128 Personen ohne Job. "Das sind nur mehr um 138 mehr, als Ende April 2019 zur Zeit einer Hochkonjunktur", so der stellvertretende AMS-Geschäftsstellenleiter Edmund Hacker. Der positive Trend ziehe sich übrigens durch alle Alterssparten. Laut Hacker sei auch quer durch alle Berufsbranchen eine Erholung spürbar. Jene erwartet man sich in Kürze auch in der Gastronomie.

Arbeitssuchende können auf die neue AMS-Suchmaschine zurückgreifen.
  • Arbeitssuchende können auf die neue AMS-Suchmaschine zurückgreifen.
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Nicht außen vor lässt Hacker das Instrument der Kurzarbeit, welches Ende April noch für 1.235 Personen in 241 regionalen Betrieben genutzt worden ist.
Und wie sieht es mit offenen Stellen aus? Im April wurden dem AMS 342 offene Stellen gemeldet. Das sind um 213 mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Auch der Lehrstellenmarkt zeigt sich mit einem Plus von 51,7 Prozent äußerst positiv.
Nochmals weist das AMS auf die neue AMS-Jobsuchmaschine „alle jobs“ unter www.ams.at/allejobs – die WOCHE hat berichtet – hin.

3 Fragen an Edmund Hacker, stellvertretender AMS-Geschäftsstellenleiter:
Worauf führen Sie den aktuellen Positivtrend am Jobmarkt zurück?
So explosionsartig die Arbeitslosigkeit im März 2020 gestiegen ist, so rasch geht sie jetzt auch zurück. Die handwerklich gewerbliche Struktur der Betriebe in unserem Bezirk hat sich auch schon in der Vergangenheit krisenfest gezeigt. Die Kurzarbeit wurde von den Betrieben sehr gut angenommen und hat uns vor noch höheren Arbeitslosenzahlen bewahrt.
Sind die vielen Arbeitnehmer in Kurzarbeit noch ein Unsicherheitsfaktor?
Wir rechnen, dass nach der Öffnung im Tourismus nur mehr wenige Betriebe die Kurzarbeit benötigen und zum Normalbetrieb zurückkehren.
Welchen Schwerpunkt setzt das AMS in den nächsten Monaten?
Wir setzen die Qualifizierungsoffensive fort, vor allem bei den viel stärker betroffenen Frauen. Ein Schwerpunkt dabei sind Qualifizierungen im FIT-Bereich (Frauen in Handwerk und Technik).
Ein wichtiger Schwerpunkt wird die gerade von der Bundesregierung mit dem AMS verhandelte Aktion 'Sprungbrett", die darauf abzielt, langzeitarbeitslose Personen wieder ins Erwerbsleben zu integrieren.


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