Endlager

Beiträge zum Thema Endlager

Protest gegen Atommüllendlager
Restplätze für Busfahrt nach Tschechien sind noch verfügbar

Für die Busfahrt zum Protest gegen ein geplantes Atommüll-Endlager in Tschechien am Samstag, 11. Juli, sind noch Restplätze verfügbar. Der Verein Atomstopp organisiert die kostenlose Fahrt ab Linz, ein Zustieg in Freistadt ist möglich. LINZ, FREISTADT. Der Protestmarsch findet in der Region Pačejov/Maňovice statt, einer von mehreren möglichen Standorten für ein Atommüll-Endlager in Tschechien. Die Situation hat sich zuletzt verschärft: Ende April wurden Klagen betroffener Gemeinden gegen die...

Anti Atom Komitee
36.000 Unterschriften gegen Atomkraft an Minister Totschnig übergeben

FREISTADT, WIEN. Das Anti Atom Komitee (AAK) mit Sitz in Freistadt startete vor einiger Zeit eine große Unterschriftenaktion gegen ein grenznahes Atommüll-Endlager und gegen den Ausbau der Atomkraft in Tschechien. Mit dieser Aktion sollte die Bundesregierung motiviert werden, sich gegen Atomkraft einzusetzen, andererseits sollten die Unterschriften auch für den nötigen Rückhalt sorgen. Insgesamt konnte das AAK 36.000 Unterschriften aus 231 Gemeinden sammeln, was zeigt, dass die Pläne...

Vortrag in Lasberg
Atomkraft hat keinen Platz in der Klimadebatte

Das Anti Atom Komitee freut sich über eine gut besuchte Informationsveranstaltung in Lasberg.  LASBERG, WEITERSFELDEN. „Die Atomindustrie hat eine starke Lobby und versucht, sich überall, wo es um Energie geht, in Stellung zu bringen“, sagt Manfred Doppler, Obmann des Anti Atom Komitees mit Sitz in Freistadt. In der Praxis befinde sich diese Technologie jedoch weltweit im Abwärtstrend. Berichte über vermeintliche Fortschritte und äußerst unrealistische Versprechen und Behauptungen sollen die...

Von links: Bürgermeister Thomas Wolfesberger, Helga Kromp-Kolb, Manfred Doppler | Foto: Anti-Atom-Komitee
2

Klima
Vortrag von Kromp-Kolb in Bad Leonfelden stieß auf großes Intersse

Als Auftakt zu einer Reihe von Infoveranstaltungen lud das Anti-Atom-Komitee in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Bad Leonfelden am 4. November zu einem Vortragsabend mit der bekannten Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb ein. Der Saal war voll. BAD LEONFELDEN. Anschaulich und verständlich, wie es ihre Art ist, aber facettenreich berichtete Helga Kromp-Kolb über den aktuellen Stand der Klimaforschung. Ob nach allgemeinem Konsens und logisch vom Menschen verursacht – oder nicht, wie einige...

Österreichische AKW-Gegner von Atomstopp marschieren gegen ein Atommüll-Endlager in Tschechien von Pačejov nach Maňovice. | Foto: Atomstopp
3

Atommüll-Endlager
Zahlreiche Aktivisten aus OÖ bei Protestmarsch in Tschechien

Die Initiative Atomstopp nahm am 12. Juli mit 20 Unterstützern beim Protestmarsch gegen ein geplantes Atommüll-Endlager im tschechischen Pačejov/Maňovice teil. Alle vier möglichen Standorte für den viele Jahrtausende lang strahlenden Müll in Tschechien sind nur 40 bis 70 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. „Die möglichen Auswirkungen betreffen das Mühlviertel also ganz besonders“, sagt Atomstopp-Geschäftsführer Herbert Stoiber.  TSCHECHIEN, OÖ. Mit neuen Reaktoren in Dukovany...

Vortrag in Sandl
Wohin mit dem Atommüll aus Temelin und Dukovany?

Was geht es uns an, wenn in Tschechien ein Endlager errichtet werden soll? Muss es uns nicht egal sein, wenn jenseits der Grenze weitere Reaktoren gebaut werden sollen? „Kurz gesagt: nein! Es betrifft uns sehr wohl und dafür gibt es triftige Gründe“, sagt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee (AAK) mit Sitz in Freistadt. Um auf die Problematik aufmerksam zu machen, veranstaltet das AAK seit einiger Zeit Infoabende – zuletzt in Sandl. SANDL. Nach der Einleitung durch Manfred Doppler und...

Österreichische AKW-GegnerInnen von atomstopp_atomkraftfrei leben! marschieren gegen ein Atommüll-Endlager in Tschechien. | Foto: atomstopp_atomkraftfrei leben
2

Österreicher marschierten mit
Tschechische Proteste gegen Atommüll-Endlager unterstützt

In Tschechien will man weitere Atomkraftwerke bauen und ist daher auf der Suche nach einem Endlager für radioaktiven Müll. Vier Standorte sind in der engeren Auswahl, alle in Grenznähe zu Österreich. An allen Standorten gibt es jedoch wachsende Proteste. OBERÖSTERREICH, TSCHECHIEN. Am Standort in Pacejov-Manovice, keine 70 Kilometer nördlich der oberösterreichisch-tschechischen Grenze, fand am Samstag ein Protestmarsch gegen ein Tiefen-Endlager statt. Die mehr als 200 Menschen aus den...

Franz Pichler schickte uns einen Leserbrief.
3

Leserbrief aus Salzburg
Die Gefahr von Atomkraft nicht unterschätzen

BezirksBlätter-Leser Franz "Francesco" Pichler, schickte uns einen Leserbrief, der zur Zeit aktueller denn je ist. Darin kritisiert er die "Atomgefahr". SALZBURG. "Atomverstrahlung kennt keine Grenzen", ist sich Franz Pichler in seinem Leserbrief sicher. Darin schreibt er: "Es macht mir Angst, dass viele Menschen die Gefahren der Atomkraft und Verstrahlung noch immer nicht ernst nehmen! Es gäbe genug Techniken, Energie nachhaltiger zu erzeugen und anzuwenden, nur man muss es auch wollen!...

Österreich sucht derzeit ein Endlager für 11.200 Fässer radioaktiven Mülls. | Foto: pixabay
4

Heimischer Atommüll
Nein zur Atommüllagerung im Waldviertel – Vorbereitungen laufen

Die aktuellen Entwicklungen im Norden Europas und die Endlagerung von Atommüll, bevorzugt in granitreichen Gebieten, rufen das Waldviertel auf den Plan. Denn auch in Österreich muss für radioaktiven Abfall eine dauerhafte Lösung gefunden werden. WALDVIERTEL. „Bundseministerin Gewessler hat sicherzustellen, dass die nicht konkret ausgeschlossene Inlandslösung der Endlagerung österreichischen Atommülls hier in unserem schönen Waldviertel ausgeschlossen bleibt,“ geben sich die Abgeordneten zum...

Martin Litschauer bei einem Lokalaugenschein im Atomkraftwerk Temelin. | Foto: privat
Aktion

Energiezukunft
Grüne Atomkraft: EU-Plan stößt im Bezirk auf Unverständnis

Die EU-Kommission hat ihren Entwurf zur Taxonomie, der die Einstufung der verschiedenen Energiearten regelt, vorgelegt. Der Plan sieht vor, dass Investitionen in neue Atomkraftwerke als "grün" klassifiziert werden können, wenn sie neuesten Standards entsprechen und ein konkreter Plan für die radioaktiven Abfälle vorgelegt wird. Wenig Verständnis für diesen "Etikettenschwindel" kommt aus dem Bezirk Waidhofen. BEZIRK WAIDHOFEN/THAYA. „Überfallsartig hat die EU-Kommission den Etikettenschwindel...

Die Unterschriftenaktion gegen ein Atommüllendlager in Grenznähe und den Ausbau der Atomenergie in Tschechien wurde bis Ende des Jahres verlängert.  | Foto: Anti Atom Komitee
2

Rege Beteiligung
Unterschriftenaktion gegen Atommüll-Endlager verlängert

Mit vorläufig beinahe 9.000 Unterschriften fordert die Bevölkerung in Ober- und Niederösterreich die Bundesregierung auf, alle rechtlich möglichen Maßnahmen zu ergreifen, die Errichtung eines grenznahen Endlagers mit hochradioaktivem Müll sowie den Ausbau des bestehenden AKW Dukovany zu verhindern. BEZIRK FREISTADT, TSCHECHIEN. Aufgrund der immer noch regen Beteiligung der Bevölkerung wurden die Unterschriftenaktion sowie die Online-Petitionen gegen den Atomausbau in Tschechien und ein...

Resolution
Waidhofner Gemeinderat gegen Atommüllendlager

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Waidhofen/Thaya hat in der Sitzung vom 1. Juli eine Resolution gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers nahe der Grenze zu Österreich und der geplanten Erweiterung des AKW Dukovany beschlossen. WAIDHOFEN/THAYA. Der Gemeinderat wurde auf Initiative von Gottfried Brandner vom  Waldviertler Energiestammtisch aktiv. Die Resolution wurde im Umweltausschuss diskutiert und in der Gemeinderatsitzung berichtete Vizebürgermeister Martin Litschauer auch vom letzten...

Zwischenlager Seibersdorf
Atommüllendlager wird gesucht

SEIBERSDORF. Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) erinnerte in der ZIB1 an den neuen Anlauf für ein nationales Entsorgungsprogramm für radioaktiven Abfall. Die Standortsuche für ein heimisches Atommüllendlager startete schon 2018, die Abfälle lagern seit 1974 am Standort Seibersdorf. Beirat seit März Aufgrund eines Vertragsverletzungsverfahrens der EU trat Ende März 2021 der Österreichische Beirat für die Entsorgung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle zum ersten Mal zusammen. Er wurde...

Waldviertler wollen grenznahes Atommüll-Endlager abwehren

VP und SP im Clinch: Scheinbar will jede Partei die sein, die den Antrag durchbringt. WALDVIERTEL. Die Tschechische Republik ist derzeit auf der Suche nach einem Standort für ein Atommüll-Endlager. Aktuell werden neun grenznahe Standorte geprüft. Im nächsten Schritt sollen diese bis März 2020 auf ein bis zwei mögliche Atommüll-Endlager eingegrenzt werden. 100 Kilometer Schutzkorridor SP-Nationalrat Maurice Androsch betont: „Ein 100 Kilometer Schutzkorridor rund um Österreich ist zum Schutz der...

6.211 Amstettner sagen "Nein!" zur Atomkraft

Die Auswirkungen der Atomkraft kennen keine Grenzen, warnen Anton Kasser und Lukas Mandl. BEZIRK AMSTETTEN. Ohne Atomkraft geht es auch. Das sehen mindestens 6.211 Amstettner so. Aber nicht jeder ist dieser Meinung. Etwa die tschechische Regierung sucht Standorte für Atommüll-endlager nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. „Auch wenn es in Österreich keine Atomkraftwerke gibt, sind sie dennoch allgegenwärtig", betont Landtagsabgeordneter Anton Kasser (ÖVP). Stimmen gegen...

Endlager für Atommüll
Tschechien sucht Standort für Atommüll-Endlager

BEZIRK (ag). Die tschechische Regierung ist nach wie vor auf der Suche nach möglichen Standorten für Atommüll-Endlager. Dass dabei auch Orte in Betracht gezogen werden, die nur wenige Kilometer von der heimischen Grenze entfernt sind, ruft auch beim niederösterreichischen Europa-Abgeordneten Lukas Mandl und beim Landtagsabgeordneten Richard Hogl Widerstand hervor. „Gerade bei einem Standort in unmittelbarer Grenznähe wären die potenzielle gesundheitliche Gefährdung der dortigen Bevölkerung...

Eduard Köck und Lukas Mandl fordern Mitspracherecht bei eventuellen tschechischen Atommüll-Endlagern sowie einen 100 Kilometer großen Mindestabstand zur Grenze. | Foto: VPNÖ
1

Atommüll: Mandl und Köck fordern 100 Kilometer langen Korridor

6456 Personen stimmten im Bezirk Waidhofen gegen Atomkraft BEZIRK WAIDHOFEN. Die tschechische Regierung ist nach wie vor auf der Suche nach möglichen Standorten für Atommüll-Endlager. Dass dabei auch Orte in Betracht gezogen werden, die nur wenige Kilometer von der heimischen Grenze entfernt sind, ruft auch beim Europa-Abgeordneten Lukas Mandl und Eduard Köck Widerstand hervor. Mandl: Waidhofner wären von Strahlung betroffen „Gerade bei einem Standort in unmittelbarer Grenznähe wären die...

Lochen am See wird zu Lochen an der Deponie

Anrainerprotest in Köstendorf und Lochen: Gesundheitsbelastungen durch Megaprojekt der ÖBB befürchtet. LOCHEN, KÖSTENDORF (ebba). In Lochen am See und der angrenzenden Flachgauer Gemeinde Köstendorf herrscht derzeit große Aufregung. Grund: Die ÖBB wollen frühestens im Jahr 2025 mit den Bauarbeiten für eine 21,3 Kilometer lange Bahn-Hochleistungsstrecke zwischen Köstendorf und Salzburg-Kasern beginnen. Viele Anrainer befürchten starke Gesundheitsbelastungen durch den jahrelangen Bau. Aushub wird...

Atommüll: Waldviertler fordern 100 Kilometer Abstand zum Endlager

Mögliche Endlagerstandorte: Einer von ihnen ist keine 30 Kilometer von der Grenze zum Waldviertel entfernt. WALDVIERTEL. Tschechien ist aktuell intensiv auf der Suche nach Standorten für ein Atommüll-Endlager. Umweltschutzorganisationen kritisieren die Pläne Tschechiens bis zu 100 Tonnen radioaktive Abfälle in 500 bis 700 Metern Tiefe zu lagern als unzureichend. Vor allem das Wald-, Wein- und Mühlviertel wären als unmittelbare Nachbarn betroffen. Jetzt fordern Politiker einen Mindestabstand von...

Aktion von atomstopp in Temelin anlässlich Fukushima-Gedenken. | Foto: atomstopp
3 6

„Atomstrom rechnet sich nicht!“

Atomstopp fordert den europaweiten Atomausstieg. Atomkraftwerke seien ein Sicherheitsrisiko.BEZIRK (hed). Heuer jährt sich die Fukushima-Katastrophe zum fünften und der Tschernobyl-Supergau zum 30. Mal. Die BezirksRundschau sprach mit atomstopp-Obmann Roland Egger über Gefahren durch grenznahe Atomkraftwerke und die Zukunft der Atomenergie. BezirksRundschau: Heuer jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum fünften und die von Tschernobyl zum 30. Mal. Welche Aktionen sind vonseiten atomstopp...

1 1 2

atomstopp - Seit einem Jahr Live on AIR - im Freien Radio Freistadt und im Internet

Das erste Dutzend ist voll! atomstopp_das monatliche Informationsmagazin zum europaweiten Atomausstieg liefert seit rund einem Jahr Hintergrundberichte und spannende Reportagen zum Thema. Die zwölfte Ausgabe nehmen die Sendungsverantwortlichen von atomstopp_oberoesterreich zum Anlass, sich bei den Zuhörerinnen und Zuhörern zu bedanken - und natürlich beim Freien Radio Freistadt! „„Wir wollen uns an dieser Stelle herzlich bei der Sendeleitung des Freien Radio Freistadt für die Gelegenheit...

Nuclear Energy Conference 2015

19. Mai: Linz wird zum Treffpunkt internationaler Energie-Expert_innen Europa ohne Atomkraft. Wie schaut die Energiezukunft Europas aus? Unter diesem utopisch/realistischen Titel werden wir im Rahmen der Nuclear Energy Conference 2015, am 19. Mai in den Linzer Redoutensälen einen Blick in die nahe Zukunft einer gesicherten und nachhaltigen europäischen Energieversorgung wagen. Welche Entwicklungen stehen Europa ins Haus, um dieser elementaren Anforderung gerecht werden zu können? Welche...

Foto: privat
1

Vereint gegen Atommüll

Parlament und Bürger gegen geplantes Atommüll-Endlager nahe der niederösterreichischen Grenze. In der gestrigen Sitzung des Nationalrates haben alle Parteien gemeinsam einen Antrag beschlossen, mit dem die Bundesregierung aufgefordert wird, von der tschechischen Republik konkrete Informationen zur Planung eines Atommüll-Endlagers einzuholen und vor allem Österreichs Position zur Atomenergie klarzumachen. “Und unsere Position ist ganz klar”, betonen die beiden Nationalratsabgeordneten Eva-Maria...

Unterschriftenaktion: 22.000 gegen Atommüll

In Tschechien ist ein Gebiet für ein mögliches Endlager 80 km von Laa entfernt festgelegt worden. LAA (red). Laut tschechischer Atommüllagentur wurde das Untersuchungsgebiet für den möglichen Endlagerstandort Krava­ hora genehmigt. Das 80 Kilometer von Laa an der Thaya entfernte Gebiet wird nun auf seine Eignung untersucht. In Laa hat man schon Anfang des Jahres den 1. Schritt gesetzt und eine Unterschriftenaktion gegen das Lager gestartet. "Dabei sind 22.000 Unterschriften zusammengekommen,...

  • 1
  • 2

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.