Oststeiermark
So geht es mit dem Straßenbauprogramm 2026 weiter
- Achtung Baustelle: 23 Vorhaben zählen zu Teil zwei des steirischen Straßenbauprogramms 2026, in das 12,95 Millionen fließen.
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Teil zwei vom Straßenbauprogramm 2026 ist beschlossene Sache – MeinBezirk bietet einen Überblick über die oststeirischen Projekte und Baubezirksleiterin Brigitte Luef erzählt auch, was heuer schon umgesetzt werden konnte.
OSTSTEIERMARK. Ein gut ausgebautes und intaktes Straßennetz ist die Visitenkarte einer Region und eines Bundeslandes. Bewegung ins Spiel kommt nun wieder in der Grünen Mark und somit auch der Oststeiermark. Jüngst wurde im Landtag der zweite Teil des Straßenbauprogramms für 2026 beschlossen – es geht um 12,95 Millionen Euro, die ins steirische Straßennetz fließen.
Im Paket sind 23 unterschiedliche Vorhaben enthalten, wie die zuständige Landesrätin Claudia Holzer (FPÖ) verlautbart. Die geplanten Baumaßnahmen sollen im Wesentlichen noch im Sommer 2026 beginnen und bis Ende 2026, teils aber auch 2027, fertiggestellt werden.
- Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ)
- Foto: Land Steiermark/Binder
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Ebenfalls im Paket enthalten sind eine Planungsleistung, deren bauliche Umsetzung in den nächsten Jahren erfolgen soll, sowie der Bau von Geh- und Radwegen entlang von Landesstraßen. Großbauvorhaben, deren Bauzeit sich über mehrere Jahre erstreckt, sind laut Land Steiermark nicht inkludiert.
Modernste Technik im Einsatz
Im Zuge des Erhaltungsprogramms Steiermark passiert auch die messtechnische Erfassung und Auswertung des Straßenzustandes. Es geht dabei um noch rund 2.750 Kilometer Landesstraßennetz. Zum Einsatz kommt ein Hochleistungsmessfahrzeug, das die Fahrbahn scannt und digital erfasst und Schäden wie Löcher, Spurrinnen oder Risse aufzeichnet.
„Um durch den größeren Auftragsumfang Kosten zu sparen, erfolgt die europaweite Ausschreibung gemeinsam mit dem Land Kärnten. Bis Mitte nächsten Jahres soll dann das gesamte Landesstraßennetz aktuell ausgewertet sein“, sagt Holzer.
Oststeirische Projekte im Blick
Aber nun zu den oststeirischen Projekten von Teil zwei des Bauprogramms: Diese betreffen großteils den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Beginnen wir bei der Wechsel Straße: Es wird der Kreisverkehr an der Kreuzung B 54/B 63 im Bereich des Gewerbegebiets Pinggau errichtet. Auf der L 403 beseitigt man Spurrillen zwischen Kaibing und Kroisbach sowie im Endbereich der L 409. Auf der L 408, betroffen sind hier das Gemeindegebiet von St. Jakob im Walde (HF) und Strallegg (WZ), erfolgt die Sanierung des Abschnitts zwischen dem Gasthaus Leitner und der Abzweigung St. Jakob im Walde.
- Baubezirksleiterin Brigitte Luef
- Foto: BBLOS
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Und: Entlang der L 414 steht das Projekt "Sanierung Untertiefenbach und Geh- und Radweg Hartl“ am Plan, es wird entlang der gesamten Baustelle ein Radweg errichtet, wobei die Länge direkt entlang der L 414 100 Meter beträgt.
„Durch die zahlreichen noch für 2026 geplanten Straßenbauprojekte des Landes Steiermark im Bezirk Weiz sowie im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wird laufend in eine moderne und sichere Verkehrsinfrastruktur investiert", so Oststeiermarks Baubezirksleiterin Brigitte Luef.
Sie weist auch auf Projekte hin, die heuer bereits finalisiert werden konnten. „Mit den im Frühjahr 2026 fertiggestellten Ortsdurchfahrten Neudau und St. Johann in der Haide sowie den im Sommer 2026 abgeschlossenen Projekten wie beispielsweise auf der L 356 in Mortantsch, der LB 72 in Hart/Puch oder „Banklwirt“ auf der LB 54 leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, zur Verbesserung des Verkehrsflusses und zur Stärkung der Lebensqualität in den Gemeinden.”
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