„Let the sun shine“
EnergieZukunft WEIZplus startet Bürgerbeteiligung mit PV-Anlage
- Feierliche Inbetriebnahme der Agri-PV-Anlage Kleeberg mit Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer.
- Foto: MeinBezirk/Engelmann
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Mit der Inbetriebnahme der Agri-PV-Anlage am Kleeberg setzt die Genossenschaft EnergieZukunft WEIZplus eGen ein deutliches Zeichen für die lokale Energiewende. Die Anlage in St. Margarethen an der Raab ist Teil der ersten großen Bürgerbeteiligungskampagne in der Region WEIZplus, die insgesamt drei Photovoltaikprojekte umfasst – neben dem Kleeberg-Projekt auch Anlagen in Gleisdorf sowie am Wirtschaftshof in Weiz.
ST. MARGARETHEN AN DER RAAB. Dank der Unterstützung von 56 Bürgerinnen und Bürgern konnten über Nachrangdarlehen insgesamt 418.000 Euro für die Finanzierung der drei Projekte gesammelt werden. Die Anlagen werden jährlich rund 550 MWh Sonnenstrom erzeugen – ausreichend für den Strombedarf von etwa 170 Haushalten – und gleichzeitig rund 180 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen.
- Ein Teil der 56 Investorinnen und Investoren besichtigen Ihre Agri-PV-Anlage.
- Foto: EnergieZukunftWEIZplus_GerhardSteinwender_mittel
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Aktiv die Energiezukunft mitgestalten
„Projekte wie die AGRI-PV-Anlage am Kleeberg zeigen, wie wir regionale Energieversorgung und Landwirtschaft erfolgreich miteinander verbinden können. Jede Kilowattstunde Strom, die vor Ort erzeugt wird, stärkt unsere Unabhängigkeit von internationalen Energiemärkten, hält Wertschöpfung in der Region und erhöht die Versorgungssicherheit für die Menschen", so Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer. Damit werden den Bäuerinnen und Bauern neue wirtschaftliche Perspektiven geöffnet und gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen, krisenfesten und zukunftsorientierten Energieversorgung in der Steiermark geleistet. Nicht nur das: Auch Bürgerinnen und Bürger können sich so aktiv beteiligen und werden selbst Teil der nachhaltigen Entwicklung der Region.
„Wir freuen uns sehr über das enorme Interesse der Bevölkerung an unseren Projekten – innerhalb kurzer Zeit konnten wir alle drei Bürgerbeteiligungen erfolgreich abschließen“, meint Günther Maier, Geschäftsführer der EnergieZukunft WEIZplus eGen begeistert. Er betont ebenso, dass jedes Nachrangdarlehen ein direkter Beitrag zu mehr erneuerbarer Energie, zur regionalen Wertschöpfung und zum Klimaschutz ist.
- Mit dem Projekt wird es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, sich an der Energieversorgung zu beteiligen.
- Foto: MeinBezirk/Engelmann
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Vom Projekt profitieren
Die Finanzierung der Anlagen über Nachrangdarlehen eröffnet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, direkt von den Projekten zu profitieren. Die Rückzahlung erfolgt tilgend über zehn Jahre, bei einer Verzinsung von etwa drei bis fünf Prozent p.a., abhängig von der Marktpreisentwicklung. Durch diese Beteiligung bleiben die Erträge aus der Stromproduktion in der Region und stärken die lokale Wirtschaft.
Nachfolgend die Projektübersicht der teilnehmenden Gemeinden:
- St. Margarethen am Kleeberg (Agri-PV, 300 kWp): Kombination aus Stromerzeugung und landwirtschaftlicher Nutzung, innovative Nutzung landwirtschaftlicher Flächen.
- Gleisdorf (Aufdach-PV, 20 kWp): Stromversorgung für Bürogebäude, inklusive Stromspeicher und Wallboxen zur Unterstützung der Mobilitätswende.
- Weiz (Wirtschaftshof, 200 kWp): Eigenverbrauchsdeckung von ca. 40 % am Wirtschaftshof, Überschuss in die lokale Energiegemeinschaft EnergieWerkWeiz.
Ausblick für die Zukunft
Die drei ersten Bürgerbeteiligungsprojekte sind ein Meilenstein, aber nur der Anfang: Für 2026 sind bereits die nächsten Beteiligungsmöglichkeiten geplant, sodass Menschen weiterhin aktiv an der regionalen Energiewende partizipieren können.
Mehr Infos dazu gibt es demnächst unter: weizplus.at/beteiligungen
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