Intimpflege bei Frauen
Der Scheidenpilz als häufiger Begleiter
- Den nassen Bikini zum Trocknen lieber
ausziehen. - Foto: KlaRoFotodesign/Pixabay
- hochgeladen von Justyna Frömel
Sommerzeit ist Pilzzeit: Gemeint sind aber nicht Speise-, sondern Hefepilze, die bei Wärme und Feuchtigkeit bestens gedeihen.
Die Pilze können die Vagina besiedeln und somit eine Scheidenpilzinfektion auslösen. Symptome sind etwa der typische Juckreiz, ein vermehrter Ausfluss sowie eine gerötete und brennende Scheide. In schweren Fällen kann es zu einer massiven Entzündung kommen. Ursächlich kann ein Ungleichgewicht der Scheidenflora, also der natürlichen Besiedelung mit verschiedenen Keimen wie Milchsäurebakterien, sein.
Speziell an heißen Tagen ist die Intimhygiene besonders wichtig, da bei hohen Temperaturen und Feuchtigkeit Bakterien und Pilze leichter wachsen und somit Infektionen verursachen können. Frauen sollten daher ihrem Intimbereich besondere Aufmerksamkeit schenken und ihn etwa nach dem Schwimmen mit Wasser ausspülen sowie nasse Badekleidung und Tampons sofort wechseln. Auch sollte direkte Sonneneinstrahlung der Intimzone und übermäßige Hygiene (keine parfümierten oder aggressiven Reinigungsmittel) vermieden werden. Hilfreich ist auch das Tragen atmungsaktiver Unterwäsche sowie luftiger (nicht zu enger) Kleidung.
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