Hormonersatztherapie muss nicht immer sein
- Über Hitzewallungen in den Wechseljahren klagen viele Frauen.
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Im Wechsel nimmt die Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron ab. Die Regelblutung bleibt aus, und Frauen haben häufig mit unangenehmen Begleiterscheinungen zu kämpfen. Dazu gehören Hitzewallungen, starkes Schwitzen in der Nacht, Hauttrockenheit, Lustlosigkeit, Muskel- und Knochenschmerzen, Depressionen und Herzrasen.
Nutzen und Risiko abwägen
Je nach Intensität, Dauer der Beschwerden und nach individuellem Risikoprofil kann eine Hormonersatztherapie helfen. Mit der Behandlung in niedriger Dosierung über einen begrenzten Zeitraum von fünf bis sechs Jahren sollte innerhalb der ersten Jahre nach der Menopause begonnen werden. Dadurch können beispielsweise das Diabetes-, das Fraktur- und das Darmkrebsrisiko gesenkt werden. Über das individuelle Nutzen-Risko dieser Therapie berät der Facharzt ebenso wie über alternative Wege. Oftmals bringt eine Änderung des Lebensstils mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung Besserung. Auch Phytotherapie kann helfen, die Beschwerden zu lindern. Zum Einsatz kommen unter anderem Frauenmantel, Schafgarbe, Kamille und Johanniskraut.
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