Corona-Herbstwelle
Neue Covid-Variante XEC breitet sich rasant aus

 Die Corona-Herbstwelle nimmt in diesem Jahr also deutlich früher Fahrt auf, was wohl auch an der neuen Variante XEC liegen dürfte. (Symbolfoto) | Foto: Unsplash.com
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  • Die Corona-Herbstwelle nimmt in diesem Jahr also deutlich früher Fahrt auf, was wohl auch an der neuen Variante XEC liegen dürfte. (Symbolfoto)
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Die Zahl der Krankenstände steigt in Österreich weiter stark an: Neben rund 90.000 Fällen von grippalen Infekten wurden 14.160 positive Covid-19-Tests gemeldet. Die Corona-Herbstwelle nimmt in diesem Jahr also deutlich früher Fahrt auf, was wohl auch an der neuen Variante XEC liegen dürfte.

ÖSTERREICH. Bereits vor längerer Zeit ist die neue Coronavirus-Variante XEC in Deutschland entstanden, nun breitet sie sich europaweit aus. Auch in Österreich ist die Variante aktuell am Vormarsch. Laut den letzten verfügbaren Daten lag der Anteil der XEC-Infektionen Anfang Oktober bei 22 Prozent. Hochgerechnet dürften es heute etwa 40 bis 50 Prozent sein, erklärte der Molekularbiologe Ulrich Elling im "Ö1-Morgenjournal". XEC werde somit in den kommenden ein bis zwei Wochen auch in Österreich dominant werden.

XEC wird in den kommenden ein bis zwei Wochen auch in Österreich dominant werden.  | Foto: pixabay
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Berichte zahlreicher deutscher Medien, wonach XEC besonders starke Krankheitssymptome und Magen-Darm-Probleme verursachen soll, bestätigte Elling nicht. Dabei handele es sich eher um "Anekdoten und Einzelberichte". Zudem dürfe man nicht vergessen, dass derzeit eine "relativ hohe Aktivität von anderen Viren" herrscht, weshalb es zu einer Vermischung der Symptome kommen könne.

Neuer Impfstoff in Österreich verfügbar

Seit dieser Woche ist in Österreich auch ein neuer Impfstoff verfügbar, der an die vorhergehende Coronavirus-Variante KP.2 angepasst wurde. Der Impfstoff schütze laut Elling etwas besser als jener gegen die Variante JN.1. Wichtig sei jedoch, dass man sich überhaupt impfen lasse. Denn "nicht der Impfstoff schützt, sondern die Impfung", so der Molekularbiologe.

Laut Gesundheitsministerium haben sich heuer erst 150.000 Personen gegen Covid impfen lassen.   | Foto: Shutterstock
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Laut Gesundheitsministerium haben sich heuer erst 150.000 Personen gegen Covid impfen lassen. Die Impfung wird für alle ab zwölf Jahren empfohlen, vor allem aber für Personen über 60. Wer innerhalb des vergangenen Jahres bereits an Covid erkrankt ist, könne mit der Impfung noch abwarten. Allen anderen empfiehlt Elling hingegen, sich impfen zu lassen, da eine Coronavirus-Infektion nach wie vor schwere Krankheitssymptome verursachen könne.

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 Die Corona-Herbstwelle nimmt in diesem Jahr also deutlich früher Fahrt auf, was wohl auch an der neuen Variante XEC liegen dürfte. (Symbolfoto) | Foto: Unsplash.com
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