Grippe, Covid und RSV
Welche Maßnahmen vor einer Ansteckung schützen
- Derzeit grassieren wieder viele Atemwegsinfektionen wie Grippe, Corona oder das RS-Virus.
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Mit dem Winter steigt das Risiko von Atemwegserkrankungen wie Grippe, Covid und RSV. Aktuell sind bereits rund 280.000 Menschen in Österreich krankgemeldet, die meisten mit einem grippalen Infekt. Wie man sicher durch den Winter kommt.
ÖSTERREICH. Der Infektiologe Christoph Wenisch von der Klinik Favoriten in Wien erklärt gegenüber Ö1 die Hauptgründe für die erhöhte Ansteckungsgefahr: Die trockene Winterluft lässt die Nasenschleimhäute austrocknen, was Viren den Weg in den Körper erleichtert. Zusätzlich verbringen Menschen in der kalten Jahreszeit mehr Zeit in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen.
Experten empfehlen mehrere Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Infektionen. Die regelmäßige Handhygiene mit alkoholischen Desinfektionsmitteln kann das Ansteckungsrisiko senken. Impfungen gegen Grippe, Covid und Keuchhusten werden besonders Risikogruppen wie Älteren, Menschen mit Vorerkrankungen und international Reisenden empfohlen. Seit diesem Jahr gibt es zudem eine neue Empfehlung, Schwangere gegen RSV zu impfen, um Neugeborene zu schützen, heißt es in dem Ö1-Bericht.
- Experten empfehlen regelmäßige Handhygiene mit alkoholischen Desinfektionsmitteln.
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Worauf man achten sollte
Wenisch betont, dass ein starkes Immunsystem der beste Schutz gegen Winterinfektionen ist. Dies kann durch eine gesunde Lebensweise erreicht werden, die eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und den Verzicht auf Alkohol und Nikotin umfasst. Zusätzlich können Zinktabletten und Saunabesuche mit Wechsel zwischen Warm und Kalt das Immunsystem unterstützen.
Masken kein Allheilmittel
Der Experte warnt gleichzeitig vor häufigen Behandlungsfehlern. Antibiotika sind bei Virusinfekten unwirksam und sollten nicht eingenommen werden. Auch fiebersenkende Mittel sollten nicht leichtfertig verwendet werden, da sie die Ansteckungszeit auf bis zu zwei Wochen verlängern können. Masken bieten laut Wenisch nur in eindeutigen Risikosituationen wie im Krankenhaus oder in der Heimpflege Schutz.
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