Wer rastet, der rostet

Experten empfehlen: täglich zwanzig bis dreißig Minuten Bewegung und zwei bis drei intensivere Trainingseinheiten wöchentlich.
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  • hochgeladen von Margit Koudelka

Bei Rückenschmerzen, einem häufigen Leiden der Österreicher, sowie bei chronisch-degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates spiel körperliche Aktivität eine wichtige Rolle. Knochen, die nicht regelmäßig bewegt werden, verlieren mit zunehmendem Alter vermehrt an Masse. Dies wiederum begünstigt Osteoporose. Sportliche Betätigung hingegen erhöht den Mineralgehalt der Knochen und verringert somit und somit die Gefahr von Knochenbrüchen. Wer sich bewegt, Motorik und Koordination trainiert kann das Sturz- und Unfallrisiko senken. Adäquater Sport kann zudem beitragen, die Funktionen des Bewegungs- und Stützapparates zu erhalten oder gar zu verbessern. Das kann Wirbelsäulenerkrankungen vorbeugen und dabei helfen, die Herausforderungen des Alltags besser zu meistern.

Knorpel brauchen Bewegung

Verschiedene Studien zeigen, dass moderates Training der Arthrose vorbeugen kann und bei einer bereits bestehenden Erkrankung deren Verlauf sogar abmildern kann. Wer sich hingegen das Motto "Sport ist Mord" auf die Fahnen geheftet hat, riskiert die Erweichung von Knorpelmasse. Dieser Effekt kann bereits nach wenigen Wochen der Inaktivität beobachtet werden.

Von wegen "zu alt" dafür

Je früher man mit sportlicher Aktivität beginnt, desto besser ist die Wirkung auf die Gesundheit des Bewegungsapparates. Kraft und Beweglichkeit sollten deshalb bereits im Kindesalter trainiert werden. Doch ist man andererseits auch nie zu alt, um mit Sport zu beginnen: Es kommt nur auf das "Wie" an. Auch im hohen Alter lassen sich deutliche Verbesserungen der Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates zu erzielen. Experten empfehlen täglich etwa zwanzig bis dreißig Minuten Bewegung, wie Spazierengehen oder Radfahren. Zusätzlich sollten wöchentlich zwei bis drei Einheiten, bei denen man auch ein wenig ins Schwitzen geraten darf.


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