Frage der Sicherheit
Bei zu großer Hitze geben Aufzüge den Geist auf
- Mitunter hat man ein mulmiges Gefühl, wenn sich der Aufzug von selbst abschaltet. (Symbolbild)
- Foto: pixabay/nakataza02
- hochgeladen von Christiane Appel
Dieser Tage registrieren Lifthersteller um rund 30 Prozent mehr Abschaltungen als in den kühleren Monaten. Die Aufzüge sind so programmiert, dass sie auf Hitze reagieren. Was dahintersteckt, das lest Ihr hier.
ÖSTERREICH. Angesichts der extremen Temperaturen wird es auch den Aufzügen zu heiß. Daher stellen sie einfach von sich aus den Betrieb ein. Klingt für alle, die mitunter einen Lift benutzen, zumindest befremdlich. Was es mit der "Panne" auf sich hat, hat MeinBezirk recherchiert.
Moderne Aufzüge haben sogenannte Temperaturfühler im Schacht. Bei bestimmten Temperaturen schalten sich die Aufzüge automatisch ab. Die Lifte sind so programmiert, erklärt Aufzugsprüfer Alexander Halwachs vom TÜV AUSTRIA nach einer MeinBezirk-Anfrage. Bei Hitze beträgt der Grenzwert 40 Grad, zu kalt darf es aber auch nicht sein. Bei Werten unter 5 Grad dürfen die Lifte ebenfalls nicht betrieben werden.
Aus Sicherheitsgründen
Es handelt sich dabei um einen Sicherheitsmechanismus. Mit dem automatischen Stopp soll gewährleistet werden, dass der Betrieb auch unter außergewöhnlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren kann. Lifthersteller verzeichnen derzeit rund 30 Prozent mehr Abschaltungen als in den kühleren Monaten.
Übrigens: Selbst wenn der Aufzug den Betrieb einstellt, bleiben die Fahrgäste in der Regel nicht zwischen zwei Stockwerken stecken. Der Aufzug fährt zur nächsten Haltestelle, öffnet die Türen und schaltet erst dann auf Störung.
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