Österreich wird "Krypto-fit“
Bezahlen mit Bitcoin und Co. ab Sommer möglich

Neben Bank- und Kreditkarten steht in Österreich nun eine weitere bargeldlose Bezahlalternative zur Verfügung.
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  • Neben Bank- und Kreditkarten steht in Österreich nun eine weitere bargeldlose Bezahlalternative zur Verfügung.
  • Foto: Salamantex
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Das österreichische Start-up Salamantex und A1 machen ab Sommer das Bezahlen mit Kryptowährungen möglich. 

ÖSTERREICH. Traditionell ist Österreich ein Land mit hoher Affinität zum Bargeld. Hierzulande ist es noch immer das beliebteste Zahlungsmittel. Die Corona-Krise hat bei vielen aber auch zu einem Umdenken geführt. Die Regierung hatte immer wieder aufgerufen, weitestgehend auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umzusteigen.

Einen Nutzen daraus ziehen will nun das österreichische Fintech Start-up Salamantex, dass gemeinsam mit A1 das Bezahlen mit Kryptowährungen in zahlreichen Geschäften ermöglichen will. In diesem Sommer können Fans der Kryptowährung Bit-Coins bereits bei mehr als 2.500 Akzeptanzstellen, die A1 Payment nutzen, ihre Bit-Coins ausgeben. Voraussetzung dafür ist, dass der Händler die Funktion aktiviert hat. 

Kryptowährung statt Bargeld

A1 Payment ist mittlerweile ein gängiges Bezahlsystem für den heimischen Handel und die Gastronomie geworden. Kunden konnten bisher etwa mit Kreditkarte und ApplePay bezahlen. Mit der Integration der Salamantex Service Software in A1 Payment können österreichische Händler nun auch gängige Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Dash statt Bargeld oder Kreditkarte akzeptieren.

Dabei erhält der Händler – unabhängig davon, welches Zahlungsmittel der Kunde einsetzt – den Kaufpreis in Euro zurück und geht somit kein Kurs- oder Währungsrisiko ein. Die digitale Währungen sei für Händler genau so einfach und sicher wie die Kreditkartenbezahlung, heißt es vom Start-Up Salamantex. Bei einem mehrmonatigen Testlauf in ausgewählten A1 Shops habe sich das System bereits bewährt.

A1 rechnet mit tausenden Transaktionen

Der Kunde solle sich aussuchen können, wie er bezahlen möchte, erklärte Markus Schreiber von A1. "Mit der Integration der Lösung von Salamantex können wir unser Angebot nun um die Bezahlmöglichkeit mit Kryptowährungen ergänzen. Sicherheit und Verlässlichkeit waren bei der Auswahl unseres Partners sowie bei der Integration unsere oberste Prämisse“. Schreiber rechnet bis Ende des Jahres damit, dass es Hunderte bis Tausenden Transaktionen über den neuen Bezahlservice geben wird. In den kommenden Jahren sollen es Hunderttausende sein.

Bestellen können Händler die neue Bezahlmethode ab sofort bei A1 Payment. Bestellungen werden innerhalb einer Woche aktiviert und anschließend mit neuen, Krypto-fähigen Terminals ausgeliefert. "Unser Ziel ist es, dass das Bezahlen mit digitalen Währungen an der Kasse genauso einfach und selbstverständlich wird, wie wir das mit Kreditkarte seit Jahrzehnten gewohnt sind", so Markus Pejacsevich von Salamantex. Gänzlich neu ist das Bezahlen mit Bit-Coins und Co. in Österreich aber nicht. Salamantex selbst betreibt in Österreich bereits 120 Bezahlstellen, darunter KFZ-Händler, Juweliere, Gastronome und die Hotellerie. Mit A1 Payment soll das Service nun ausgebaut werden.

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