196 Tage
Deutschlandsberger Familie ist dankbar für "Zuhause auf Zeit"

Nach 196 Tagen im Kinderhilfe Haus Graz ging es für die junge Familie nach Hause.
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  • Nach 196 Tagen im Kinderhilfe Haus Graz ging es für die junge Familie nach Hause.
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Seit Februar leitet Nina Reiterer aus Stainz das Kinderhilfe Haus in Graz  und bietet damit gemeinsam mit ihrem Team Familien mit kranken Kindern ein "Zuhause auf Zeit" - so auch einer Familie aus der Bezirksstadt. 

STAINZ/DEUTSCHLANDSBERG/GRAZ. Ein "Wink des Schicksals" sei es gewesen, der Nina Reiterer ins "Ronald McDonald Haus" nach Graz geführt habe. Mittlerweile hilft die Stainzerin gemeinsam mit ihrem Team und rund zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern vielen Eltern von schwer kranken Kindern mit einem „Zuhause auf Zeit“ solange das Kind im Spital behandelt wird. Die Zuteilung der Zimmer erfolgt in enger Abstimmung mit der Kinderklinik. Diese ist nur 200 m vom Kinderhilfe Haus entfernt.

Hilfe für 30 bis 40 Familien pro Monat

"Die Familien ersparen sich dadurch hohe Hotelkosten und weite Anfahrtswege und das Familienleben kann weitgehend aufrechterhalten werden", erklärt Nina Reiterer. Denn: Auch in Zeiten von Corona gehen die Chemotherapien der Kinder weiter, es kommen Frühchen zur Welt, es werden lebensnotwendige Operationen durchgeführt. "Das Kinderhilfe Haus Graz war und ist in diesem schwierigen Jahr durchgehend geöffnet und hilft den betroffenen Familien – durchschnittlich finden 30 bis 40 Familien im Monat hier „ein Zuhause auf Zeit“.

„Sinnstiftende Arbeit macht glücklich" - davon sind die Stainzerin Nina Reiterer (links) und ihr Team im Kinderhilfe Haus Graz überzeugt
  • „Sinnstiftende Arbeit macht glücklich" - davon sind die Stainzerin Nina Reiterer (links) und ihr Team im Kinderhilfe Haus Graz überzeugt
  • Foto: Erwin Scheriau
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196 Tage im Kinderhilfe Haus Graz

So auch eine Familie aus Deutschlandsberg, die 196 Tage im Kinderhilfe Haus in Graz verbrachte, nachdem ihr jüngstes Kind im April 2020 inmitten des ersten Lock-Downs der Corona-Pandemie das Licht der Welt erblickte - viele Wochen zu früh und schwer krank.
Durch die Unterbringung im Kinderhilfe Haus Graz war es den Eltern möglich, jeden Tag bei ihrem Kind zu sein. "Nach 196 Tagen galt es dann endlich, für alle die Koffer zu packen. Ich sagte tschüss zur Kinderklinik und meine Eltern zogen aus dem Kinderhilfe Haus aus", sagen die Eltern in einer Schilderung aus der Sicht ihres Kindes "Danke an alle, die es möglich gemacht haben, dass wir ein 'Zuhause auf Zeit' hatten. Danke für die Unterstützung, das offene Ohr, die netten Gespräche und vieles mehr."

"Jede Hilfe ist willkommen"

Begegnungen wie diese sind es, die Nina Reiterer mit Dankbarkeit erfüllen, denn als "Mutter zweier Kinder weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, bei seinem kranken Kind sein zu können."
Besonders in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus galt es Ruhe zu bewahren und die Eltern bestmöglich zu unterstützen. "Wir haben unsere Hygienemaßnahmen nach oben geschraubt und ließen noch mehr Vorsicht walten, wenn es um den Schutz unserer Familien im Haus ging", betont die Stainzerin.
Wie man dem engagierten Team unter die Arme greifen kann? "Jede Hilfe ist willkommen - sei es eine ehrenamtliche Mitarbeit, eine Sachspende (z.B. Lebensmittel – die Familien kochen selbst im Haus, Spielsachen etc.), eine Geldspende, die Übernahme einer Zimmer-Patenschaft uvm", sagt Nina Reiterer.
Mehr zur Ronald McDonald Kinderhilfe finden Sie unter www.kinderhilfe.at/graz

Nach 196 Tagen im Kinderhilfe Haus Graz ging es für die junge Familie nach Hause.
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