Gemeindeamt in Großradl ist jetzt Bauamt

Das Gemeindezentrum in Großradl mit Bauamt, Dorfsaal, Kindergarten und Dorfcafe.
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  • hochgeladen von Susanne Veronik

Großradl war über seine ehemaligen Amtsstuben schon vor der Fusionierung eng mit Eibiswald verbunden, nämlich was die Standorte anbelangt. "Ursprünglich war das Gemeindeamt von Großradl direkt im Markt Eibiswald in einem Keller untergebracht, nämlich gegenüber vom Frisör Paulitsch, wo das Nymphengässchen beginnt", holt Alfred Rauch aus, der zehn Jahre ÖVP-Bürgermeister von Großradl gewesen ist und seit der Gemeindezusammenlegung 2015 als erster Vize-Bürgermeister von Eibiswald agiert. Auch der nächste Standort für das Großradler Gemeindeamt war noch auf Eibiswalder Boden angesiedelt, nämlich dort, wo heute der Discountkauf steht, das war ab 1976.

Modernes Gemeindezentrum

Schließlich wollte man doch ein modernes Objekt auf eigenem Grund errichten, das 2006 geplant und mit einem großen Fest im Jahr 2007 in Feisternitz eröffnet worden ist. Mit einem multifunktionalen Gemeindezentrum ist ein großer Wurf gelungen, das Gemeindeamt, Sitzungssaal, Dorfsaal, Kindergarten und Dorfcafé vereint. Mit einer Photovoltaikanlage mit einer Energienutzung von 6,5 kW auf dem Dach ist man am Puls der Energiewende. Außerdem wird der Bau mit Fernwärme aus der Hackschnitzelanlage des nahegelegenen Bauhofes beheizt, an die auch andere Nachbarhäuser angeschlossen sind.

Spielplatz wird erweitert

Seit der Fusionierung mit Eibiswald werden die Räumlichkeiten des ehemaligen Gemeindeamtes Großradl für das Bauamt der Großgemeinde unter der Leitung von Bundesrat Hubert Koller genutzt. Mit im Bauamt-Team sind Helene Rosmann, Maria Strohmeier und Robert Laufer.

Alfred Rauch hat sich sein Büro als Vize-Bürgermeister von Eibiswald hier eingerichtet.
Geblieben sind natürlich der Kindergarten und das Dorfcafé.
Und der große Dorfsaal? "Dieser wird von den Vereinen sehr gut genutzt, nämlich für Yoga, Zumba und anderes", erklärt Rauch. Nur der Sitzungssaal ist derzeit noch keiner Nachnutzung zugeführt. Gleich neben dem Zentrum ist ein großer Kinderspielplatz für den Kindergarten und die Öffentlichkeit schon vor 2007 eingerichtet worden. Auch der angrenzende Sportplatz kann sich sehen lassen, der jährlich als Areal für das Großradler Spielefest genutzt wird.

"Außerdem wird demnächst ein Grundstück mit ca. 1.000 Quadratmetern als zusätzliche Spielfläche für den Kindergarten angekauft werden",

ergänzt Alfred Rauch. Auch wenn das Altstoffsammelzentrum beim Bauhof inzwischen nach Pitschgau abgesiedelt worden ist, so ist der Kadaver-Raum mit Tiefkühlung nach wie vor in Feisternitz und jederzeit zugänglich.
Übrigens: Der Feisternitzer Krampustanz der Landjugend Eibiswald findet am 2. Dezember um 18 Uhr statt.

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