Einladung Fahrschule Mayer
Mosaik Stainz wechselte für einen Tag an den Stubenbergsee
- Die erwartungsfrohe Gruppe vor der Abfahrt in Stainz
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Diese Aktion gehört vor den Vorhang: Franz Trummler, Geschäftsführer der Fahrschule Mayer Stainz, lud die Mosaik-Werkstätte Stainz auf einen Tag zum Stubenbergsee ein. "Es war einfach unbeschreiblich", gab sich Mosaik-Leiterin Gisela Kerschbaumer total überwältigt.
STAINZ. Die Aufregung unter den Klienten und Klientinnen war die letzten Tage hindurch spürbar. Und auch am Tag der Abfahrt herrschte nervöse Aufgeregtheit. „Ich muss noch schnell das Geschirr wegräumen“, sorgte Robin für eine saubere Küche. Florian stellte sicher, dass sein Begleiter, der Hasi Hopsi, auch sicher dabei sein kann. Nicht mit von der Partie sein konnte Petra, die sich tags davor den Fuß verstaucht hatte.
Warum all diese Anspannung? Franz Trummler, Geschäftsführer der Fahrschule Mayer Stainz, hatte die gesamte Besetzung – zehn Klienten und Klientinnen, fünf Betreuende, Zivildiener Luis, Praktikantin Lena – zu einem Urlaubstag am Stubenbergsee eingeladen. „Sie sollen einmal wegkommen vom Alltag und etwas Anderes sehen“, begründete der Philanthrop seine Aktion. Den Stubenbergsee hatte er ausgesucht, weil das Areal beschaulich, gepflegt und wegen der flachen Wege auch für Rollstuhlfahrer und -fahrerinnen leicht zu bewältigen ist.
Flanieren am See
Vor der Abfahrt in Stainz gab es eine weitere Aufregung: Klient Sebastian, dank der Benefiz-Aktion von Claudia Müller seit kurzem mobil, stellte seinen behindertengerechten Toyota Proace Verso vor. Nach dem Zusammenlegen der Handys ging es dann tatsächlich los. Franz Trummler hatte einen Personenbus zum Transport der Rollstuhlfahrenden angemietet, dazu kamen ein Fahrschule Mayer-Bus und ein Mosaik-Neunsitzer. Über Graz, Gleisdorf traf die Kolonne in Stubenberg am See ein, wo gleich einmal ein Spaziergang unternommen wurde.
„Es war ein unbeschreibliches Gefühl“, versuchte Mosaik-Leiterin Gisela Kerschbaumer die Stimmungslage der Gruppe zusammenzufassen. Gegen Mittag begaben sich die Gäste aus der Weststeiermark in das „Haus am See“, wo ordentlich diniert wurde. Die Speisenfolge dazu hatten die Klienten und Klientinnen aus der Menüliste ausgewählt. Nach dem Mittagessen war der Spielplatz am See der nächste Aufenthalt. Schon heimfahren? Das ging natürlich gar nicht, zuerst wurde im Gasthof Kuchen und Kaffee konsumiert. Schließlich aber doch das Einsteigen in die Busse: „Es war in den Autos schon ziemlich ruhig“, konstatierte Gisela Kerschbaumer zufrieden, dass sich die Klienten und Klientinnen ordentlich verausgabt haben.
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