Sie füllt Natur pur in die Gläser

Ernestine Weber in ihrer gemütlichen Küche in Auersbach, wo sie u.a. Marmeladen und Säfte aus den verschiedensten Früchten produziert. Ihr Motto: „Dem Hausgemachten wieder Wert geben.“
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  • Ernestine Weber in ihrer gemütlichen Küche in Auersbach, wo sie u.a. Marmeladen und Säfte aus den verschiedensten Früchten produziert. Ihr Motto: „Dem Hausgemachten wieder Wert geben.“
  • hochgeladen von Ulrike Kiedl-Gölles

Das Reich der Früchte holt sich Ernestine Weber in ihre Küche. „Beeriges“ und mehr!

Eine überraschende Einladung und kein passendes Mitbringsel in Griffweite? Das kann Ernestine Weber aus Auersbach nicht passieren: Sie kann Selbstgemachtes präsentieren, hübsch verpackt. Die „Vulkanland-Hausmanufaktur“-Etiketten auf den Gläsern ihrer Marmeladen oder den Flaschen ihrer Säfte geben diesen Produkten den Wert, den sie verdienen. Kleine, besondere Geschenke, über die sich sicher jeder freut.
„Die Früchte müssen für die Verarbeitung von Top-Qualität sein, natürlich sauber und ganz reif. Pfirsiche sollten fast überreif sein“, so Weber. Zur Herstellung von Gelees und Marmeladen verwendet sie zum Obst nur Kristallzucker, Zitronensaft und das pflanzliche Geliermittel Pektin. „Bei Früchten, die selber leicht gelieren, wie beispielsweise Quitten oder Ribisel, reibe ich nur einen Apfel von der alten Apfelsorte Maschansker dazu. Mit den Früchten und dem Zucker muss es dann fünf bis sieben Minuten kochen“, so die Expertin für Selbstgemachtes.

Einkochen für jedermann

Marmeladen könne man aus fast allen Früchten machen. „Wenn man nicht alles auf einmal schafft, kann man das Obst auch einfrieren und dann nach Bedarf verarbeiten“, so die vierfache Mutter. Wie etwa bei Erdbeermarmelade, die sich bräunlich verfärbt, wenn sie zu lange steht. Größere Früchte halbieren, entkernen, kurz weich kochen und dann durch die „Flotte Lotte“ passieren – und die Basis für beste Marmeladen ist fertig. Für ein Kilo Frucht verwendet Weber die gleiche Menge Zucker, den Saft einer Zitrone – das hängt vom Säuregehalt der Obstsorte ab – und rund vier Esslöffel Pektin. Gelierzucker verwendet sie nicht, da es Konservierungs- und das Säuerungsmittel Zitronensäure enthält. „Außerdem ist damit der Fruchtgeschmack nicht so intensiv.“
Damit das Wissen über Selbstgemachtes nicht verlorengeht, engagiert sich Gemeinderätin Weber mit ihrem Team in Auersbach als Themenbeauftragte für Familie und Haushalt. So wird auch mit Kindern Marmelade gemacht oder ein Kinderkochfest veranstaltet. Auf dass Rhabarber, Himbeeren und Co. weiterhin als natürlicher, selbstgemachter Fruchtaufstrich genossen werden können!

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