Zivilschutz GU: Die letzten Sonnentage werden noch zum Baden, Paddeln oder Bootfahren genutzt – einige Verhaltensregeln dazu!

13Bilder

Während der Sommermonate vergnügen sich viele Menschen im kühlen Nass, das heißt in Bädern, auf Teichen und Seen, am Meer und eventuell an und in Flüssen. Die Beliebtheit dieser Gewässer als Bade- und Freizeitort nimmt von Jahr zu Jahr zu.

Damit die Anzahl von Unfällen auf dem Wasser gering bleibt, führen zahlreiche Organisationen bzw. Institutionen die sich mit dem „Wasserrettungs- und Schwimmausbildungswesen“ auseinandersetzen, div. Informations- und Ausbildungsarbeiten durch.

Einige Einrichtungen:
• ÖLRG (Österreichische Lebens-Rettung-Gesellschaft)
• DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)
• SLRG (Schweizer Lebens-Rettungs-Gesellschaft)
• ÖWR (Österreichische Wasserrettung)
• StWR (Steirische Wasserrettung)
• ÖJRK (Österreichisches Jugend-Rot-Kreuz)

Die genannten Einrichtungen mit ihren jeweiligen Präventionskampagnen, Einsatzpersonal und Einsatzfahrzeugen sorgen für die Sicherheit auf und in Gewässern. Nicht zu vergessen ist hier auch der Wasserdienst der Feuerwehren (Wasserwehr), welcher im akuten Einsatzfall vordergründig die Hilfeleistungen durchführt.

Der Zivilschutzverband Graz-Umgebung weist auf Grund des verstärkten Ausbaues der Wasserkraft entlang der Mur mit ihren Freizeitbereichen und den Ausbau der Flüsse und Bäche, auf verstärkte Bewegungen in fließenden Gewässern hin. Diese können einerseits Boots- und Kanufahrten und andererseits Schwimmaktionen sein. Dabei sollen Schwimmer und Bootsführer auf die Gefahren auf den Flüssen aufmerksam gemacht werden. Hiefür hat die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) ein Informationsblatt über Flussregeln in drei Sprachen aufgelegt.

Weiters wird seitens der Kraftwerksbetreiber mit Schilder und Rettungsgeräten, direkt an den Flüssen, für den eventuellen Einsatz vorgesorgt. Mit diesen Tafeln wird auf die spezifischen Gefahren an den jeweiligen Orten hingewiesen.

ZS-Bezirksstellenleiter Peter Kirchengast: „Zu diesen Kernbotschaften zählen auch die sechs Flussregeln der SLRG und die Kenntnis der Notrufnummern, um den in Trend gekommenen Wassersport an unseren Gewässern, Sicher bewältigen zu können“.

• Schlauchbootfahrer müssen mit einer Rettungsweste ausgerüstet sein!
• Die auf dem Boot angegebene Nutzlast darf nicht überschritten werden.
• Boote nicht zusammenbinden! – Sie sind nicht mehr manövrierfähig.
• Unbekannte Flussabschnitte müssen vor der Fahrt zuerst erkundet werden!
• In freie Gewässer (Flüsse, Weiher und Seen) wagen sich nur gute und geübte Schwimmer.
• Unterkühlung kann zu Muskelkrampf führen. Je kälter das Wasser, umso kürzer der Aufenthalt im Wasser!
• Notrufe: Euronotruf 112 (EU-28, CH und FL), Feuerwehr 122 (Österreich), Landeswarnzentrale 130 (Österreich), Polizei 133 (Österreich) Rettung 144 (Österreich).

Rückfragen unter: zivilschutz.gu@stzsv.at
-

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen