33. Grazer Kleinkunstwettbewerb
Der Kleinkunstvogel flog zum Tuba-Freak

Tubaffinity: der Gewinner des 33. Grazer Kleinkunstwettbewerbs
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  • Foto: Sebastian Zäschke
  • hochgeladen von Christian Pendl

Der 33. Grazer Kleinkunstwettbewerb ist passé - auf eine mögliche Zukunft als große Kleinkünstler dürfen sich jedoch die sechs Finalisten freuen – und vielleicht auch der eine oder die andere, die es nicht ins Finale geschafft haben. Die Jurys der Vorrunde und des Finales hatten bei dieser Qualitätsdichte jedenfalls die Qual der Wahl und das Publikum durfte sich an den fünf ausverkauften Abenden köstlich amüsieren. Vor allem über den Gewinner des Kleinkunstvogels, der sich gleichzeitig auch über den Publikumspreis freuen durfte.
In zwei virtuosen Darbietungen spielte sich der 28-jährige Tobias Ennemoser alias Tubaffinity mit seiner Freak-Show in die Herzen der Zuschauer und der Jury. Der Innsbrucker begeisterte mit kraftvollen Tubaklängen, kreativen Synthesizersounds sowie mit einem angenehm schrägen Humor von hohem Überraschungswert – und machte damit dem weitreichenden Spektrum der Kleinkunst alle Ehre, sind doch bei diesem Bewerb neben dem klassischen Kabarett auch Musikkabarett oder Pantomime willkommen.

Grandiose Finalteilnehmer
Nicht minder kreativ und unterhaltsam, aber dem Gewinner eventuell um eine Spur Originalität unterlegen, waren die restlichen Finalteilnehmer: Alexander Lovrek aus Wien forderte mit durchdachten Pointen und seinem Fleischfresser-Rap die Lachmuskeln, das Duo Hansiseppi aus der Oststeiermark machte gemäß seinem Motto "Sansiheppi" das Publikum mit Wortwitz und Ukulele happy, Alexander Hechtl aus Ligist betörte und erheiterte mit Gitarre und G'schichtln, Mathias Krammer aus Oberösterreich erzählte gekonnt und pointiert aus dem Leben und der Bayer Alan Neumayer begeisterte mit präzisen Stimmenparodien und Reimversen.

Premiere im Theatercafé
Wer die Tuba- und Humorkünste des Siegers bewundern möchte, darf sich auf den Herbst freuen, denn mit dem Gewinn des Kleinkunstvogels (inklusive 1.000 Euro Preisgeld) gehen die Premiere des vollständigen Programms im Theatercafé sowie Auftritte in Straden und Ansfelden einher. Die WOCHE gratuliert herzlich! Nähere Infos: www.hinwider.com

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