Mit Technologie zu mehr Zeitersparnis – WOCHE-Business Lunch mit "recordIT"

Lunch: Martina Maros-Goller (WOCHE) und Stefan Grubinger (r.) wurden im "Speisesaal" von Denis Radulović bestens bewirtet.
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  • Lunch: Martina Maros-Goller (WOCHE) und Stefan Grubinger (r.) wurden im "Speisesaal" von Denis Radulović bestens bewirtet.
  • Foto: Jorj Konstantinov
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Stefan Grubinger schafft mit "recordIT" Dokumentationstools, die das Bauwesen revolutionieren.

Die Baubranche ist eine große und in der Dokumentation umfangreiche. Als Bauingenieur blieb das Stefan Grubinger nicht erspart. Daher sah er viel Optimierungsbedarf in der Erstellung von Dokumentationen und erzählt nun, wie Unternehmen mit "recordIT" effizienter agieren können.

WOCHE: Welche Rolle spielt Ihr Unternehmen im Bauwesen?
Stefan Grubinger: Bei Bauvorhaben muss immer sehr viel in Wort und Bild dokumentiert werden und das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Viele Dinge werden nach einem bestimmten Schema verfasst und dafür schaffen wir einen Rahmen, der Fehlerquellen minimiert. Gutachten oder Stellungnahmen müssen immer selbst verfasst werden, wir optimieren Prozesse wie etwa die Fotodokumentation und erleichtern so die Arbeitsabläufe.

Sie stellen also mittels Software eine Maske zur Verfügung?
Ja genau, wir haben Produkte, die für sehr viele Bereiche geeignet sind, wie etwa für einfache Bau-Fotodokumentationen, die Dokumentation von Großprojekten, die Prüfung von Infrastrukturprojekten und für die Erhebung der Objektsicherheit. Zudem arbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden auch individuelle Tools aus. So können wir für jeden Anwendungsbereich eine maßgeschneiderte Lösung anbieten.

Wie viel Zeit erspart man sich dadurch konkret?
Pro Dokumentationsleistung ist man mit unserer Plattform um 30 bis 60 Prozent schneller. Aber nicht nur das Dokumentieren, sondern auch das Layout ist ein wichtiger Faktor. Das beherrschen nicht alle und wir bieten fertige Layoutvorlagen, die nach den Wünschen des Unternehmens gefertigt werden, an. Somit wird sauberer, schneller, übersichtlicher und geordneter gearbeitet.


Die unkomplizierte und einfache Handhabung schätzen unsere Kunden sehr. Über die App kann man auf jedem Endgerät damit arbeiten. So kann man die Tools direkt bei einer Baustellenbegehung nutzen. Sie ist zudem logisch aufgebaut und es braucht keine zeitintensiven Schulungen, um sie bedienen zu können.

Wie kam es zur Idee, "recordIT" zu gründen?
Ich war selbst als Bauingenieur tätig und musste viel Zeit in die Dokumentation investieren. Ich empfand es mühsam, gewisse Dinge immer gleich machen zu müssen und etwa nur die Fotos und die Beschreibung auszutauschen und dachte mir, dass das effizienter und zeitsparender gehen muss. Da ich die Branche kenne, wusste ich was gebraucht wird und konnte die Idee mit meinen Partnern verwirklichen.

Stichwort Zeitersparnis: Wie lange hat der Prozess gedauert?
(Lacht) Die Idee hatte ich im Jänner 2017, gestartet haben wir im Mai 2017, also ziemlich schnell.

Welche Kunden setzen auf die Software von "recordIT"?
Wir freuen uns, dass wir bereits viele kleine und große Unternehmen und Büros von unserem Produkt überzeugen konnten. Darunter sind Bauingenieur- und Architekturbüros, aber auch die Stadt Graz, das Land Steiermark sowie das Land Salzburg zählen zu unseren Kunden.

Ist Expansion ein Thema?
Die Auftragslage ist derzeit zum Glück sehr gut, mit einem Vertriebspartner haben wir bereits in Deutschland Fuß gefasst. Auch inhaltlich erarbeiten wir mit einem Kunden gerade ein Produkt für die Immobilienbranche. Wir freuen uns auf die Zukunft, möchten aber gesund wachsen.

Das ist Stefan Grubinger

Geboren am 2. November 1986 in Salzburg
Maturierte an der HTL für Hochbau in Salzburg
War zwei Jahre als Bauingenieur in einer großen Baufirma tätig
Kam nach Graz, um an der Technischen Universität Bauingenieurswesen zu studieren
Die Firma kam dem Studium dazwischen, aber im Herbst steht der Abschluss des Masterstudiums an.
Reisen gehört zu seinen größten Leidenschaften.
Er lebte während seines Auslandssemesters vier Monate in Island und ist ein großer Fan davon.
Aber auch Panama, Kanada und Irland mag er sehr gerne.
Heuer verbringt er seinen Urlaub auf einem Roadtrip durch Kroatien und Bosnien-Herzegowina bis nach Albanien und Montenegro.
Wenn es die Zeit zu Hause erlaubt, geht er auf den Berg.
Auch Klettern gehört zu seinen Hobbys.
Er ist ein Freund der guten Küche. "Ich esse gerne gut", meint er und schwingt aber auch selbst gerne den Kochlöffel.
Dabei kann er gut entspannen und dadurch werden die Menüs auch mal aufwendiger.
Zudem hört er gerne Musik, kann und will sich aber nicht auf ein Genre festlegen.
Die Unterschiedlichkeit und Abwechslung machen es laut Grubinger in vielen Bereichen aus, deswegen ist er für vieles offen.

Informationen zu "recordIT"


Die "recordIT" GmbH bietet seit 2017 Dokumentationstools für die Baubranche.
Gründer und Geschäftsführer ist Stefan Grubinger.
Durch die "recordIT"-Software werden Dokumentationen einfacher gestaltet, was zu einem effizienteren Workflow und Zeitersparnis führt.
Je nach Unternehmen oder Projekt können die Vorlagen für die Dokumentation genau konstruiert werden, sodass sie allen Ansprüchen gerecht werden.
Zu den Kunden gehören Planungs- und Ingenieurbüros, öffentliche Auftraggeber, Gutachter und Sachverständige.
Das Unternehmen hat 14 Mitarbeiter, kann aber noch auf viele weitere Softwareentwickler zurückgreifen, sollte es die Auftragslage nötig machen.
Weiters werden bei "recordIT" zwei Lehrlinge zu Softwareentwicklern ausgebildet.
Standort: Griesgasse 1, 8010 Graz
Web:www.recordit.at

Gast und Wirtschaft
Speisesaal Graz

Grieskai 4-8, 8020 Graz
Telefon: 0316/70 66 0
Web:www.speisesaal.at
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 6.30 bis 1 Uhr, Mittagstisch Montag bis Freitag von 11.30 Uhr bis 14 Uhr
Beschreibung: Der Speisesaal gehört mittlerweile zu den fixen Gastro-Größen in Graz. Als Teil des Hotels Wiesler bietet er nicht nur Frühstück, sondern auch von Montag bis Freitag einen abwechslungsreichen Mittagstisch.
Das Essen: Stefan Grubinger wählte den gegrillten Oktopus, WOCHE-Fotograf Jorj Konstantinov entschied sich für die Gnocchi mit Trüffel und WOCHE-Redakteurin Martina Maros-Goller ließ sich den Caesar Salad mit Huhn schmecken. Dazu gab es kühle Getränke und zum Abschluss einen Kaffee.
Die WOCHE meint: Die Auswahl ist groß und ansprechend und die Qualität der Küche ist ausgezeichnet. Das Service ist sehr aufmerksam und charmant. Wer bald einen Speisesaal-Besuch plant, sollte wissen, dass er ab 5. August drei Wochen lang wegen einer Neuausrichtung geschlossen haben wird.

Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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