Einst & Jetzt Teil 308
Ersatzbrücke über Nacht eingebrochen, keine Verletzten (im Jahr 1975)
- Brückeneinsturz im Jahr 1975: Einer provisorischen Brücke, die die Tegetthoffbrücke während einer Erneuerung vorübergehend ersetzen sollte, war ein denkbar kurzes Leben beschert.
- Foto: Sammlung Kubinzky
- hochgeladen von Andreas Strick
Es wäre wohl auch heute noch eine Schlagzeile: Eine Ersatzbrücke für die in Erneuerung befindlichen Tegetthoffbrücke war über Nacht eingebrochen. Zugetragen hat sich das aber im Jahr 1975, wie Karl Albrecht Kubinzky berichtet.
GRAZ. 1975 musste die Tegetthoffbrücke – also jene Brücke, die vom Andreas-Hofer-Platz in Richtung Belgiergasse führt – erneuert werden, berichtet Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Als provisorischer Ersatz und zum Autoverkehr zugelassen, wurde etwas weiter südlich eine Holzbrücke gezimmert. Die Grazer Blumenhändler wollten dieser durchaus interessanten Konstruktion den Werbenamen „Florianibrücke“ geben und hatten dafür auch gespendet.
- Die damalige Ersatzbrücke wurde 1975 einige Meter weiter südlicher der Tegetthoffbrücke angelegt, heute wäre das aufgrund des verwachsenen Murufers wohl ohnehin nicht mehr möglich.
- Foto: Konstantinov
- hochgeladen von Andreas Strick
Ein kurzes Leben
Doch es kam anders: Nach kurzer Existenz unterspülte die Mur im Mai 1975 die Fundamentierung der Ersatzbrücke und sie brach über Nacht. Verletzte gab es keine, aber das Ereignis fand allgemeines Interesse. Das Foto aus der Sammlung Kubinzky zeigt übrigens am Grieskai beim Hotel Weitzer die Ansicht vor dem Abbruch des südlichen Nachbarhauses und damit die Ansicht vor der Hotelerweiterung.
- Auch im Zuge der Innenstadtentflechtung wurde die Tegetthoffbrücke saniert. Eine Ersatzbrücke gab es dieses Mal nicht.
- Foto: Konstantinov
- hochgeladen von Andreas Strick
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