Unternehmer und Visionär Martin Auer plädiert: "Geteiltes Glück ist doppeltes Glück"

Gelebte Solidarität: Martin Auer unterstützt seit Jahren mehrere karitative Einrichtungen.
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Martin Auer spendet 24.000 Euro und verrät, warum das nicht nur altruistisch, sondern auch egoistisch ist.

Weihnachten ist die Zeit des Miteinanders und der Mitmenschlichkeit. Einer, der dieses Credo nicht nur jetzt, sondern das ganze Jahr lebt, ist Bäckermeister und Unternehmer Martin Auer. Kürzlich hat er via Facebook verlautbart, 24.000 Euro an eine karitative Organisation zu spenden und seine Follower aufgerufen, zu entscheiden, an welche Einrichtung das Geld gehen soll. Zudem legt er für jeden Kommentar einen Euro drauf. Mit der WOCHE spricht er über die gesellschaftliche Mitverantwortung, seine Motivation dahinter und warum man auch hier auf sein Gefühl hören soll.


Demütig und dankbar

"Wir sollten demütig und dankbar sein, dass es uns so gut geht und das nicht als selbstverständlich erachten", erklärt Auer seine Haltung hinter seinem Handeln. Seit Jahren unterstützt er durch seinen Verein "Pane" und den Shop in der Mariahilferstraße neben anderen Einrichtungen auch die WOCHE-Aktion "Von Mensch zu Mensch", die von Altbürgermeister Alfred Stingl betreut wird. "Es braucht auch Glück im Leben und man sollte sich keineswegs alles selbst zuschreiben, denn es kann auch anders laufen", so Auer, der mehrere Organisationen unterstützt.

Durch Teilen verdoppeln

Daher blickt er mit Dankbarkeit auf seine Situation und hat Freude daran, anderen helfen zu können. "Helfen hat auch egoistische, nicht nur altruistische, also selbstlose, Gründe. Auch mein Selbstwertgefühl steigt, wenn ich jemandem unter die Arme greifen kann."
Mitverantwortung auch für andere zu tragen, sieht Auer als Aufgabe der Gesellschaft. "Geteiltes Glück ist doppeltes Glück! So hat es jemand bei uns im Haus formuliert", freut sich der Visionär, wenn seine Hilfe dort ankommt, wo sie auch tatsächlich gebraucht wird.
"Wir müssen uns davon überzeugen, dass mit dem Geld verantwortungsbewusst umgegangen wird", hebt Auer hervor und führt aus, dass er dankbar für die aufopfernde Arbeit der vielen karitativen Organisationen ist. "Wir unterschätzen oft, welche Riesenverantwortung sie haben."

Vorteile für beide Seiten

Auer möchte nicht den Zeigefinger in Richtung seiner Mitmenschen erheben, sondern auf die Notwendigkeit gesellschaftlicher Teilhabe hinweisen und bewusst machen, dass sie für das Funktionieren des Miteinanders notwendig ist. "Es ist nicht wichtig, wen man unterstützt, solange man von der Arbeit überzeugt ist. Hier kann man sich auch sehr gut auf sein Gefühl verlassen", betont der Unternehmer, dass man aus persönlicher Vorliebe oder Betroffenheit womöglich andere Einrichtungen unterstützt als etwa der Nachbar. "Helfen ermuntert und sorgt auf beiden Seiten für ein gutes Gefühl", hält Auer abschließend fest.

Informationen zum Verein Pane

Gutes Brot von gestern, halber Preis, ehrenamtliche Mitarbeiter, hundertprozentige Spende: Das sind die Zutaten des Vereins Pane von Martin Auer. Im kleinen Shop in der Mariahilferstraße verkaufen ehrenamtliche Freunde, Bekannte, Mitarbeiter und Mitglieder der Malteser Brot vom Vortag und das zum halben Preis. Die Erlöse werden zu 100 Prozent an karitative Organisationen wie die WOCHE-Aktion "Von Mensch zu Mensch" oder "Steirer helfen Steirern" gespendet.
Geöffnet ist Pane in der Mariahilferstraße dienstags bis samstags zwischen 9 und 12.30 Uhr.

Nähere Informationen dazu gibt es hier.

Gelebte Solidarität: Martin Auer unterstützt seit Jahren mehrere karitative Einrichtungen.
Gutes vom Vortag: Die Erlöse kommen Bedürftigen zugute.
Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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