Lange Nacht der Jungen Wirtschaft: Über 2.000 Besucher auf den Kasematten
- Spatenübergabe: Sebastian Kurz, Bernd Liebminger und Christoph Kovacic (v. l.)
- Foto: Fischer
- hochgeladen von Martina Maros-Goller
Die steirischen Jungunternehmer trafen sich auf dem Grazer Schloßberg zum Netzwerken. Die Inputs von "Sonnentor"-Gründer Johannes Gutmann und Außenminister Sebastian Kurz begeisterten.
Kennenlernen, Austausch, Netzwerken und spannende Einblicke in die Unternehmerwelt: Das war die Lange Nacht der Jungen Wirtschaft, die gestern Abend mit neuem Besucherrekord über die Bühne ging.
Christoph Kovacic, der Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Steiermark, deren Geschäftsführer Bernd Liebminger und Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk konnten über 2.000 Jungunternehmer, Gründer und Wirtschaftsinteressierte am Grazer Schloßberg begrüßen. Neben der Keynote von "Sonnentor"-Gründer Johannes Gutmann und einem Interview mit Außenminister Sebastian Kurz stand auch das Netzwerken der Jungunternehmer auf dem Programm.
Stolz auf Jungunternehmer
Bei der vierten Auflage der Langen Nacht der Jungen Wirtschaft, die von Silvia Gaich moderiert wurde, durften zahlreiche Wirtschatskammer-Funktionäre nicht fehlen: Neben WKO Steiermark Präsident Josef Herk, waren auch Vizepräsident Andreas Herz sowie WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg anwesend. „Wir sind stolz auf unsere Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, die unser Land vorwärts bringen und sich mutig und engagiert jeder noch so großen Herausforderung stellen", hieß es unisono seitens der WK-Spitze.
Nicht entmutigen lassen
Wie man sein Unternehmen aufbaut und sich nicht entmutigen lässt, erzählte den versammelten Jungunternehmern "Sonnentor"-Gründer Johannes Gutmann. Gespannt lauschten sie, als er ihnen in seiner Keynote riet, sich nicht von Nein-Sagern und Schwarzmalern entmutigen zu lassen: „Viele Besserwisser wissen in erster Linie wie es nicht geht! Wichtig ist, dass man sein Leben nicht nur damit verbringt, über Dinge nachzudenken, die man irgendwann tun könnte. Um seine eigenen Stärken zu finden, muss man sich einfach trauen und etwas anpacken“, so der Gründer des Bio- und Gewürzunternehmens.
Unterstützung notwendig
Was die Jungunternehmer in erster Linie brauchen ist Unterstützung. Diese sicherte ihnen Außenminister Sebastian Kurz zu: „Mein Ziel ist es, Bürokratie abzubauen und die Steuerlast zu senken“, sagte Kurz. Weiters betonte er, die Hürden für die Unternehmer reduzieren und ihnen so die Berufsausübung erleichtern zu wollen.
Die steirischen Jungunternehmer werden dabei eine treibende Kraft sein, betonte JW-Chef Christoph Kovacic: „Allerdings braucht es dafür auch die entsprechenden Rahmenbedingungen. Für diese setzen wir uns ein.“
Untermalt mit Live-Musik und einem reichhaltigen Buffet aus dem Hause Grossauer nutzten viele junge und ältere Unternehmer, Politiker und Wirtschaftsinteressierte die Lange Nacht der jungen Wirtschaft für einen entspannten Austausch in der besonderen Kulisse der Kasematten am Schloßberg.
Hier geht's zu den Fotos der Langen Nacht der Jungen Wirtschaft.
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