Von Kaffee zu Kreativzentrum
ÖWG startet Entwicklungsprozess für ehemaliges Hornig-Areal
- Altes Gelände, neues Konzept: Dem ehemaligen Hornig-Areal soll neues Leben eingehaucht werden.
- Foto: Hofrichter_Ritter_Architekten
Das ehemalige Hornig-Areal in Graz wird neu belebt: Mit dem Projekt KQ Graz entsteht in der historischen Eberhardt-Halle ein neuer Hotspot für Kreative und Innovatoren, wobei die Grazerinnen und Grazer bei der Gestaltung mitreden.
GRAZ. Das Hornig-Areal hinter dem Grazer Hauptbahnhof durchläuft eine spannende Transformation. Nachdem der Kaffeehersteller Hornig nach Kalsdorf übersiedelte, übernahm die ÖWG Wohnbau das geschichtsträchtige Gelände in der Waagner-Biro-Straße. Nun stellte der neue Eigentümer ein Konzept vor, mit dem die stillgelegte Eberhardt-Halle aus den späten 1950er-Jahren in ein pulsierendes Zentrum für Kreativ- und Innovationswirtschaft verwandelt werden soll. Wo bis 2020 noch Bleche, Rohre und Profile gelagert wurden, entsteht bald ein lebendiger Ort für Produktion, Gestaltung und Unternehmertum.
Ein offener Prozess für alle
Das Besondere an dem Vorhaben ist der kollaborative Ansatz. Anstatt ein fertiges Konzept vorzugeben, setzt die ÖWG auf einen offenen Dialog mit Akteurinnen und Akteuren aus der Start-up-Szene, Bildung, Wirtschaft, Industrie und Stadtentwicklung. Der im April gestartete Prozess ging im September in die nächste Phase.
Die neue Kampagne KQ Graz, die von der Grazer Designagentur RAWTY stammt, macht diesen Entwicklungsprozess sichtbar. Unter dem Leitspruch "Hier entsteht ...", ergänzt durch Botschaften wie woran gearbeitet wird oder was inspiriert, sind ab sofort eine neue Website und eigene Social-Media-Kanäle online. Sie laden alle Interessierten dazu ein, die Entstehung des Kreativquartiers mitzuverfolgen.
Geschichte bewahren und Zukunft gestalten
Die rund 3.000 Quadratmeter große Halle im nördlichen Teil des Areals bleibt in ihrer charakteristischen Form erhalten. Eine statische Prüfung im Frühjahr bestätigte bereits die Machbarkeit. Das Innere der Halle gestalten Fachleute modular und flexibel. Die Verantwortlichen entschieden sich bewusst für diesen Weg, um die bestmögliche Lösung für diesen Standort zu finden. ÖWG-Vorstandsdirektor Hans Schaffer betont die Verantwortung gegenüber der Geschichte des Ortes. "Gerade bei einem Areal mit diesem Potenzial ist es entscheidend, nicht über die Menschen hinweg zu planen, sondern gemeinsam mit ihnen", so Schaffer.
- Die Eberhardt-Halle in der Grazer Waagner-Biro-Straße bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten.
- Foto: Kuro.Simon
Leben in der Smart City
Das Areal liegt direkt im Grazer Bezirk Lend in der Smart City, einem Grazer Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Wohnen und urbanes Design. Bereits seit 2024 stellte die ÖWG Wohnbau die Flächen kostenfrei für kreative Zwischennutzungen bereit. So diente das Gelände im Mai 2024 und Mai 2025 bereits als Festivalzentrale des Designmonat Graz. Zahlreiche Kunstschaffende und Initiativen hauchten dem alten Industriegelände damit vor dem eigentlichen Baustart neues Leben ein.
In den kommenden Monaten verfeinern die Beteiligten das Projekt durch weitere Fokusgruppen, Gespräche und Evaluierungsrunden konsequent. Sobald es weitere Ergebnisse gibt, wird die Öffentlichkeit darüber informiert werden. „Die robuste Architektur und der offene Grundriss bieten ideale Voraussetzungen für die Transformation. Was früher ein Umschlagplatz für Stahl war, wird künftig zum Umschlagplatz für Ideen, Wissen und Innovation“, so Schaffer abschließend", meint Schaffer abschließend.
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
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