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Pilotprojekt
Mit unserem Handeln einen Wandel herbeiführen

Gabi Jahn und Beatrix Übelacker von der LEADER Region Thermenland-Wechselland vor eines der insgesamt acht Plakate des Projekts "Handel im Wandel".
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  • Gabi Jahn und Beatrix Übelacker von der LEADER Region Thermenland-Wechselland vor eines der insgesamt acht Plakate des Projekts "Handel im Wandel".
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Neues LEADER-Projekt zeigt die Vielfalt des heimischen Handels auf und will zum Kauf in der Region animieren.

HARTBERG-FÜRSTENFELD. Vielleicht sind sie Ihnen schon aufgefallen. Die überdimensionalen Plakate, die seit Anfang Mai die Straßenränder im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld zieren. "Regionaler Handeln. Für dich nah. Für dich da." ist darauf zu lesen. Dahinter steckt ein neues Projekt der LEADER Region Thermenland-Wechselland, das bis Ende des Jahres dauert. "Die bestehende Pandemie hat die Basis unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Miteinanders verändert. Dem Shoppen beim stationären Handel in der Stadt ist ein Bestell-Hype im Internet gewichen", berichtet Geschäftsführerin Beatrix Übelacker. Um die Vielfalt in der Region in den Fokus zu rücken und die Leute zu einem Umdenken zu bewegen, wurde das LEADER-Projekt "Handel im Wandel" ins Leben gerufen. 

Gemeinsam stark

Ziel ist es, die Wirtschaft vor der eigenen Haustüre zu stärken und so Arbeitsplätze nachhaltig zu erhalten. Auf den Plakaten, die an acht Standorten in der LEADER Region Thermenland-Wechselland platziert sind, werden sich in den nächsten Monaten verschiedenste regionale Produzenten und Händler finden. "Im Mai und Juni wird der Schwerpunkt auf Direktvermarkter gelegt, es folgen regionale Handwerker, Gastronomen, Floristen und Anbieter für Festivitäten und Feierlichkeiten sowie körpernahe Dienstleister", erzählt LEADER-Assistentin Gabi Jahn.

Regional ist so viel mehr

Die Präsentation der regionalen Vielfalt ist dem LEADER-Team ein großes Anliegen gewesen. Denn: "Mit den Begriffen 'Regionalität' bzw. 'regionale Produkte' werden oft nur frische Lebensmittel von bäuerlichen Direktvermarktern aus der Heimatregion verbunden. Dabei ist regionale Wirtschaft viel mehr. "Sie umfasst die Menschen hinter den Betrieben. Verkäufer, Handwerker, Servicemitarbeiter, Lehrlinge etc.", betont Übelacker. Wie sich der Handel in der Region künftig entwickelt, hätten die Kunden selbst in der Hand.

Mitmachen bei der Umfrage

Die zentrale Botschaft: "Mit jedem Euro, den wir ausgeben, entscheiden wir selbst, wie sich unsere regionale Wirtschaft zukünftig gestaltet", so Übelacker. Zum Projektbeginn wurde darum eine Umfrage gestartet, die das regionale Konsumverhalten ermitteln und Anforderungen an den stationären Handel erfragen soll. Aus den Ergebnissen werden Maßnahmen für Unternehmer und Kunden erarbeitet und jenen im Rahmen eines Workshops präsentiert. Auch Vorträge für die regionalen Unternehmer und Gewinnspiele für Konsumenten sind geplant.

Hier sehen Sie das Video zum Making Of der Plakatserie:

Das Projekt wird im Rahmen des Programms für die Entwicklung des ländlichen Raumes LE 14-20 mit Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Steiermark gefördert. LEADER wird auf Landesebene über das Regionalressort des Landes abgewickelt.

Hier können Sie an der Umfrage zum Konsumverhalten in der Region teilnehmen.

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