Karriere statt Klassenzimmer
Horner Talente starten durch und greifen nach ihrer Zukunft
- PKA-Lehrling Leonie Mantler und Philipp Birnzain (Apotheker LK Horn Anstaltsapotheke).
- Foto: Landesklinikum Horn
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Sechs Lehrlinge, vier Lehrberufe und jede Menge Zukunft im LK Horn. Von IT bis PKA zeigt das Landesklinikum, wie vielseitig Lehre heute ist.
HORN. Im Landesklinikum Horn werden derzeit sechs Lehrlinge in vier verschiedenen Lehrberufen ausgebildet. Angeboten werden Informationstechnologie mit Schwerpunkt Systemtechnik, Koch, Verwaltungsassistenz sowie Pharmazeutisch-Kaufmännische Assistenz. Zwei Lehrlinge stehen bereits kurz vor ihrer Lehrabschlussprüfung. Für Sonja Dietrich, Direktionsassistentin des LK Horn, zählt dabei nicht nur das Zeugnis. „Ein guter Lehrling zeichnet sich vor allem durch Interesse, Lernbereitschaft, Verlässlichkeit und Freude am eigenen Tun aus.“
- Melanie Sagl (Verwaltungsassistentin), Jaqueline Dattler (Pharmazeutisch-Kaufmännische Assistentin), Hannes Reichenvater (IT-Systemtechniker) und Vivien Fiedler (PharmazeutischKaufmännische Assistentin).
- Foto: Landesklinikum Horn
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Gerade im Arbeitsalltag zeigt sich, welche Fähigkeiten wirklich gefragt sind. Teamarbeit, Engagement, Verantwortung und die Bereitschaft, Fragen zu stellen, gehören für Dietrich ebenso dazu. „Natürlich sind schulische Leistungen wichtig, aber mindestens genauso entscheidend sind Engagement, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.“ Auch Fehler gehören laut Dietrich zum Lernprozess. Das Landesklinikum will junge Menschen deshalb nicht nur fachlich ausbilden, sondern sie auf dem Weg zu selbstständigen Mitarbeitern begleiten.
- PKA-Lehrling Leonie Mantler und Philipp Birnzain (Apotheker LK Horn Anstaltsapotheke).
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Ein Beispiel dafür ist Leonie Mantler aus Maissau. Sie ist seit 1. September 2026 als PKA-Lehrling im Landesklinikum tätig. Ihre Entscheidung hat auch mit den Chancen einer Lehre zu tun. „Ich wollte gerne eine Ausbildung machen, bei der ich gleichzeitig etwas lerne und schon mein eigenes Geld verdiene.“ Der Gesundheitsbereich interessiert sie, gleichzeitig wollte sie nicht direkt mit Kunden arbeiten. In der Anstaltsapotheke sieht sie genau diese Kombination. Auch eine Lehre mit Matura bleibt für ihre Zukunft möglich.
- Karl Jony (Küchenleiter), Bernhard Graf (Koch), Lehrling Sebastian Mayer und Ines Bind (Köchin).
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Doch wie attraktiv ist die Lehre tatsächlich? Dietrich sieht noch Aufholbedarf. „Die Lehre muss noch stärker als gleichwertiger und chancenreicher Bildungsweg wahrgenommen werden.“ Gerade Eltern und Jugendliche sollten wissen, dass eine Ausbildung nicht in einer Sackgasse endet. Weiterbildung und berufliche Entwicklung bleiben möglich. Das LK Horn verweist dabei auf zahlreiche ehemalige Lehrlinge, die heute als Fachkräfte oder Führungskräfte im Haus arbeiten. Die Botschaft ist klar: Wer praktische Erfahrung sammelt und Verantwortung übernimmt, kann sich schon früh Türen für die berufliche Zukunft öffnen.
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