14.12.2017, 09:00 Uhr

Demente Weihnachten

Besinnliche Weihnachten und Demenz schließen sich nicht aus. (Foto: YakobchukOlena / Fotolia.com)

Eine Demenzerkrankung ist nicht zuletzt zur Weihnachtszeit auch für die Angehörigen eine Herausforderung. Das heißt aber noch lange nicht, dass ein besinnliches Fest unmöglich ist.

Bei einer Demenz ist nicht nur der Betroffene, sondern vor allem auch das Umfeld stark gefordert. Das gilt insbesondere auch zu Weihnachten, da die große Aufregung für die Erkrankten schwierig zu handhaben ist. Es sollte daher lieber im kleinen Kreis gefeiert werden, um den Erkrankten nicht zu überfordern und allen Beteiligten ein besinnliches Fest zu ermöglichen.

In jedem Fall ist im Umgang mit dem Betroffenen viel Verständnis und Wertschätzung notwendig. Die Realität eines Demenz-Patienten mag von außen betrachtet wenig Sinn machen, sollte aber dennoch respektier werden. Beim Beschenken ist es sinnvoll, den Status der Demenz zu berücksichtigen. Bildbänder von der Region oder das frühere Lieblingsparfum rufen beim Betroffenen positive Gefühle hervor. Im späteren Krankheitsstadium freut er sich vor allem über Geschenke, die den Berührungssinn ansprechen, beispielsweise eine weiche Decke oder ein Massageball.

Die 5 besten Tipps für Weihnachten mit Demenz-Betroffenen finden Sie hier...


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