08.02.2018, 08:00 Uhr

Der Schnee bringt leider manchmal Schmerzen mit

Bei Skifahrern sind Knieverletzungen leider sehr häufig. (Foto: WavebreakmediaMicro / Fotolia)

Wer seit Langem mal wieder in die Skischuhe schlüpft, läuft Gefahr, sich Verletzungen zuzuziehen.

Am häufigsten passieren Unfälle schon in den ersten zwei Pistentagen. Bei Skifahrern sind in erster Linie Verletzungen des Kniegelenks zu beklagen, bei Snowboardern bieten Unterarme und Handgelenke ein größeres Risiko für Brüche und Verstauchungen. „Schwere Schädel-Hirn-Traumata sind glücklicherweise dank der Helmpflicht rückläufig“, meint der Bewegungsmediziner Christoph Raas von der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Innsbruck.

Neue Behandlungsmöglichkeiten

Kommt es zu einem Sturz, müssen die verletzten Körperteile möglichst ruhig gelagert und schnell ein Abtransport von der Piste organisiert werden. Dank Röntgen und Magnetresonanztomographie ist schnell klar, wo das Problem liegt. In der Therapie spielt mittlerweile das eigene Blut in Form von speziell aufbereitetem Blutplasma eine Rolle: „Bei einem Innenbandriss sieht man beispielsweise Folgendes: Die Injektion dieser körpereigenen Substanzen bewirkt, dass die Verletzung besser und schneller vernarbt“, erklärt Raas’ Kollege Ralf Rosenberger. In der Rehabilitation bewährt sich indessen eine Form der Elektrotherapie, die sogenannte neuromuskuläre Elektrostimulation, die den Muskelaufbau unterstützt.

Über Behandlungsmöglichkeiten für den Kreuzbandriss lesen Sie hier...


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