08.03.2017, 08:00 Uhr

Diabetes: Zu viel Zucker macht das Blut „süß“

Das Leben im (süßen) Schlaraffenland hat nicht immer nur Vorteile. (Foto: Nataliia Pyzhova - Fotolia.com)

Wir essen zu viel, zu fett und zu süß. Um Krankheiten wie Diabetes vorzubeugen, raten Experten zu einer drastischen Zuckeredukation.

Nicht nur in Süßigkeiten und Limonaden tummelt sich massenhaft Zucker. Auch in vielen vermeintlich salzig schmeckenden Fertigprodukten ist er in Form von Konservierungsmitteln oder Geschmacksverstärkern enthalten. Mit einem entscheidenden Nachteil: Wir nehmen Unmengen davon zu uns - und damit auch zu viele „leere“ Kalorien, die wir nicht verbrennen.

Übergewicht und Diabetes

Durch ihre ungünstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und dem geringen Sättigungspotenzial tragen zuckerreiche Lebensmittel so zu Übergewicht bei. Aber sie haben noch einen weiteren Haken: Langfristig führen sie zur Insulinresistenz. Was bedeutet das konkret? Das Hormon Insulin, das normalerweise den im Blut schwimmenden Zucker in die Zellen schleust kann nicht mehr richtig wirken. Während der Blutzuckerspiegel bedrohlich ansteigt, verhungern die Zellen und verweigern ihre Aufgaben. Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folgen sein.

Zucker reduzieren

Wer Zucker einsparen möchte, muss nicht von heute auf morgen nur mehr Blattsalat essen. Versuchen Sie eine schrittweise Reduktion. Wer seinen Kaffee bis dato mit 2 Zuckerwürfel gesüßt hat, verwendet künftig nur mehr 1. Fertige Fruchtjoghurts lassen sich mit Naturjoghurt strecken, Fruchtsäfte können mit Mineral- oder Leistungswasser verdünnt werden. Wer öfters selbst den Kochlöffel schwingt und auf Fertiggerichte verzichtet, ist in jedem Fall auf der sicheren Seite.

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