11.11.2016, 09:00 Uhr

Eine schwere Erkältung kann dem Herz schaden

Wer mit Fieber aktiv ist, risikiert eine Herzmuskelentzündung. (Foto: hriana/ Fotolia.com)
Wer eine Grippe oder schwere Erkältung nicht richtig auskuriert und trotz Fieber nicht im Bett bleibt, riskiert eine Herzmuskelentzündung. Denn Viren, Bakterien, Parasiten und Pilze können den Herzmuskel befallen. Dramatische Folgen sind plötzlicher Herztod oder chronische Herzschwäche.

Keine Ruhephasen

Gefährdet sind insbesondere jene, die sich nicht schonen und trotz Fieber keine Ruhe geben. Eine Herzmuskelschwäche macht sich durch Schwäche, starke Müdigkeit, schlechte Belastbarkeit und Atemnot bemerkbar - all diese Beschwerden gehören oft auch zu einer Grippe und werden von vielen nicht dem Herz zugeschrieben. Dauern diese Symptome einige Tage an, sollten Sie unbedingt zum Arzt.

Oft an sich Gesunde betroffen

Eine Herzmuskelentzündung trifft meist nicht jene, die schon mit dem Herz zu tun haben. Häufig erleiden sie Personen ohne Vorerkrankung, die nach einer fiebrigen Erkältung viel zu früh aufstehen und als Kranke arbeiten gehen oder zu sporteln beginnen. Der durch Viren geschwächte Herzmuskel ist den Anforderungen (Stress, Training ...) nicht gewachsen, und ein plötzlicher Herztod kann eintreten.

Mehr zum Thema Herzmuskelentzündungen erfahren Sie hier...


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