01.02.2018, 09:00 Uhr

Wenn das kleine Ohr entzündet ist

Mittelohrentzündungen treffen vor allem Kleinkinder. (Foto: romaset / Fotolia)

Die Mittelohrentzündung zählt zu den häufigsten Erkrankungen von kleinen Kindern.

Eine akute Mittelohrentzündung, in der Fachsprache auch Otitis media acuta genannt, kommt bei kleinen Kindern sehr häufig vor. Drei von vier Kindern sind innerhalb der ersten drei Lebensjahre mindestens einmal davon betroffen. Später geht das Risiko aber deutlich zurück, schon ab einem Alter von 4 Jahren tritt die Krankheit eher selten auf. In den meisten Fällen folgt die akute Mittelohrentzündung auf eine Erkältung oder eine ähnliche Erkrankung wie etwa Schnupfen. 

Vermeintliche Bauchschmerzen

Auffälligstes Symptom der Entzündung sind starke Ohrenschmerzen. Gemeinsam mit einer gerade überstandenen Erkältung sorgen sie bereits für ein recht klares Indiz. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern gestaltet sich das Stellen der Diagnose aber oftmals als schwierig. Die jungen Patienten haben meist noch Schwierigkeiten, Probleme richtig zu lokalisieren und klagen beispielsweise häufig über Bauchschmerzen, obwohl die Ohren betroffen sind. Gerade aufgrund der Häufigkeit der Mittelohrentzündung werden die Kinder dennoch auf die Auffälligkeiten hin untersucht. Die klassische Behandlung sieht eine Linderung der Symptome mittels schmerzstillender und fiebersenkender Medikamente vor. Ob Antibiotika notwendig sind, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Eltern sollten besonders darauf achten, dass das betroffene Kind während der Krankheit ausreichend trinkt.

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