Murau/Murtal
Alles rund um die Weihnachtstraditionen

Adventkalender gibt es heutzutage in jeder Form.
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Adventkranzbinden, Adventkalender und Weihnachtsdekoration, zählen für viele Menschen in unserer Region zur Tradition. Diese Bräuche sind meistens sehr alt und haben sich mit der Zeit verändert. 

MURTAL/MURAU. In der Adventzeit beginnen nicht nur gläubige Menschen ihre Wohnräume weihnachtlich zu dekorieren. Allerdings unterscheiden sich die heutigen Weihnachtstraditionen von den früheren.

Vom Adventkranz zum Kalender

Der Begriff Advent zum Beispiel tauchte schon vor über 1.500 Jahren auf und bedeutet Ankunft von Königen und Kaisern. Damals musste man in der Adventzeit fasten und es durfte nicht getanzt oder gefeiert werden. Ein Adventkranz hatte am Anfang mehr als 20 Kerzen. Er hatte somit eine starke Ähnlichkeit zu unserem heutigen Adventkalender. Er bestand aus vier großen Kerzen, die die Sonntage kennzeichneten. Sie sind bis heute noch auf unseren Adventkränzen. Tipps zum Binden gibt es hier

Heutiger Adventkalender

Ein damaliger Adventkalender startete am 1. Advent und endete am 06. Jänner. Er hatte daher über 30 Türchen. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich die 24 Türchen. In Österreich war auch der Brauch der "Himmelsleiter" weit verbreitet. Es ist eine spezielle Form des Adventkalenders, wo man das Christuskind täglich Sprosse für Sprosse abwärtsbewegt. Es soll verdeutlichen, dass Gott zu Weihnachten auf die Erde kommt. Die Woche hat sich einen Adventkalender mit Challenges und Aufgaben ausgedacht. Hier kann man jeden Tag ein Türchen öffnen. 

Adventkalender gibt es heutzutage in jeder Form.
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Dekoration als Lebenssymbol

Die Entstehung des Christbaumes und dem Weihnachtsschmuck sind eine Verschmelzung von Bräuchen und gehen auf das Aufhängen von Zweigen zurück, die als Symbol des Lebens galten. Das zeigt auch die Parallelen zu den Adventkränzen mit Tannengras. 

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