"Von der Groeben-Kaserne"
Spatenstich als Vorbote vieler Meilensteine
- Ein militärischer Festakt bot den würdigen Rahmen für den Spatenstich.
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Ein weiterer großer Tag für die "Von der Groeben-Kaserne" in Feldbach. Dem Spatenstich für ein Flugdach am Areal sollen in den kommenden Jahren viele weitere Projekte folgen – dazu zählt auch das Aufstocken des militärischen Geräts.
FELDBACH. Militärische Infrastruktur ist aufgrund der globalen Entwicklungen ein stets präsentes gesellschaftliches Thema. Ein wichtiges Zukunftsprojekt packte man nun auf regionaler Ebene an – und zwar in der "Von der Groeben-Kaserne" in Feldbach. Dort luden das Militärkommando Steiermark und das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 rund um Kommandant Oberst Günter Rath zum Spatenstich für ein neues Flugdach mit einer Fläche von rund 1.325 Quadratmetern.
- Kommandant Günter Rath erläuterte das Projekt.
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Das Flugdach, ausgeführt als Stahlbetonwerk mit einer Stahldachkonstruktion, ist die Basis dafür, dass die Militärfahrzeuge künftig vor Wind und Wetter geschützt werden. "80 Prozent der Fahrzeuge stehen derzeit oben ohne da", so Kommandant Rath. Das Flugdach ist der erste Schritt von vielen. Parallel läuft die Planung für Garagen und eine Lagerhalle. Mit den Garagen wird man voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen können, die Ausschreibung dafür soll noch heuer passieren. Fix ist: unter dem entstehenden Flugdach werden 30 militärische Fahrzeuge Platz finden.
Interessante Hintergrundinfo zum aktuellen Bauprojekt, das von Architektin Bettina Zepp geplant wird: Das Grundstück dafür wurde schon 1994 angekauft.
Kaserne erhält Raketenwerfer
Die Schritt für Schritt entstehende neue Infrastruktur wird auch für die Lagerung moderner militärischer Ausrüstung eine essenzielle Rolle spielen. Geplant ist die Bestückung der Kaserne mit Raketenwerfern – Kommandant Rath schätzt, dass dies bis 2030 passieren könnte. Generell ist diese Maßnahme ja Teil des Aufbauplans ÖBH 2032+.
- Bürgermeister Josef Ober betonte, welch hohen Stellenwert die Kaserne für Feldbach hat.
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Ein starkes Bekenntnis zur Kaserne gab beim Spatenstich der Standortbürgermeister Josef Ober ab. "Wir haben immer an den Standort geglaubt", stellte er klar und auch, dass es "wehrhafte junge Menschen" brauche. Ober wies auch auf die Energieautarkie der Kaserne hin.
- Oberst Bernhard Köffel, Amtsdirektor Christian Petritz, Brigadier Andreas Bayer, Brigadier Heinz Zöllner, Bürgermeister Josef Ober und Oberst Günter Rath (v. l.)
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Ein Bau mit Vorbildwirkung
Und: Kommandant Günter Rath betonte, dass das Unterkunftsgebäude in Holzriegelbauweise – die Eröffnung war 2022 – in einer Befragung der Grundwehrdiener Bewertungen zwischen 96 und 100 Prozent erhalten hat. Der Referenzbau sei Vorbild für Projekte in Wiener Neustadt und Klagenfurt. Kürzlich haben übrigens 180 Rekruten ihren Grundwehrdienst in Feldbach abgeschlossen. Zu den aktuell 30 Funktionssoldaten stoßen im Juli 160 neue Grundwehrdiener.
- Oberst Günter Rath mit dem Plan für das Flugdach
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